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Oben links steht in weißer Schrift auf rotem Hintergrund: „GARTENCHECKLISTE“, daneben ein rotes Häkchen-Symbol. Darunter auf weißem Hintergrund in grüner Schrift: „APRIL“. Auf einer Terrasse stehen Töpfe mit blühenden Stiefmütterchen, Tagetes und Frühlingsgrün. Im Hintergrund Gartenmöbel aus Holz.
Oben links steht in weißer Schrift auf rotem Hintergrund: „GARTENCHECKLISTE“, daneben ein rotes Häkchen-Symbol. Darunter auf weißem Hintergrund in grüner Schrift: „APRIL“. Auf einer Terrasse stehen Töpfe mit blühenden Stiefmütterchen, Tagetes und Frühlingsgrün. Im Hintergrund Gartenmöbel aus Holz.

Gartencheckliste April: Was steht an?

Der April ist der perfekte Monat, um Deinen Garten fit für das neue Gartenjahr zu machen. Mit unserer umfassenden Gartencheckliste behältst Du alle wichtigen Gartenarbeiten im Blick und kannst gezielt Arbeit erledigen, die jetzt anstehen. Egal, ob Du einen großen Garten, ein Beet, einen Balkon oder eine Terrasse hast – mit unseren Tipps und der praktischen Checkliste gelingt Dir der perfekte Start in die Gartensaison.

Inhaltsverzeichnis
  1. Gartenmöbel aufstellen und pflegen
  2. Terrasse und Wege reinigen
  3. Boden auflockern
  4. Im Freiland aussäen
  5. Vorgezogene Pflanzen auspflanzen
  6. Rasen pflegen
  7. Garten genießen

Die wichtigsten To Dos im Überblick

Unser Gartenchecker fasst für Dich die wichtigsten To Dos im April zusammen und hat noch ein paar Tipps parat. Schau mal rein:

Eine Person streicht mit einem Pinsel eine hölzerne Gartenbank mit Lasur oder Schutzfarbe. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol auf weißem Hintergrund eingeblendet. Die Bank steht auf Rasen, im Hintergrund unscharf eine grüne Farbdose.
Eine Person streicht mit einem Pinsel eine hölzerne Gartenbank mit Lasur oder Schutzfarbe. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol auf weißem Hintergrund eingeblendet. Die Bank steht auf Rasen, im Hintergrund unscharf eine grüne Farbdose.

Gartenmöbel aufstellen und pflegen

Damit Du die Gartensaison entspannt genießen kannst, solltest Du Deine Möbel im Frühjahr gründlich reinigen und pflegen. Entferne Schmutz und Ablagerungen mit geeigneten, materialschonenden Reinigungsmitteln – und trage Holzpflege nur bei trockenem Wetter auf, damit sie richtig einziehen kann. Hier erfährst Du, wie und mit welchen Mitteln Du Deine Gartenmöbel perfekt aufbereitest.

Info-Symbol GlühbirneTipp

Lass die Möbel nach dem Reinigen vollständig trocknen, bevor Du die Holzpflege aufträgst. So verhinderst Du, dass Feuchtigkeit eingeschlossen wird und das Holz Schaden nimmt.



Gefallen Dir Deine Gartenmöbel nicht mehr oder sind sie nicht mehr zu retten? Dann ist jetzt der richtige Moment für neue. Achte beim Kauf auf wetterbeständige Materialien und ein Design, das langfristig zu Deinem Garten passt – das lohnt sich. Hier findest Du Inspiration und Ratgeber für Gartenmöbel sowie Sonnen- und Sichtschutz.

Eine Person reinigt mit einem Hochdruckreiniger eine dunkle Holzterrasse im Garten. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol auf weißem Hintergrund eingeblendet. Im Vordergrund ein Gartensessel, im Hintergrund Hecke und Wiese bei sonnigem Wetter.
Eine Person reinigt mit einem Hochdruckreiniger eine dunkle Holzterrasse im Garten. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol auf weißem Hintergrund eingeblendet. Im Vordergrund ein Gartensessel, im Hintergrund Hecke und Wiese bei sonnigem Wetter.

Terrasse und Wege reinigen

Entferne zuerst Unkraut aus den Fugen – mit einer Fugenbürste oder einem Fugenkratzer. So verhinderst Du, dass sich Pflanzen weiter ausbreiten und die Struktur der Platten oder Wege beschädigen. Anschließend lassen sich Grünbeläge mit Wasser, biologisch abbaubarer Seife und einem Schrubber gut entfernen.

Danach kannst Du mit dem Hochdruckreiniger nacharbeiten – bei empfindlichen Materialien wie Kalk- oder Sandstein empfiehlt sich ein spezieller Reinigungsaufsatz, um die Oberfläche zu schonen.

Die folgenden Produkte können Dir dabei helfen:

Eine Person jätet Unkraut im Gemüsebeet mit einem kleinen Gartenwerkzeug. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Im Beet wachsen junge Karotten, Zwiebeln und Salat, am Rand steht ein Fuß in grünem Gummistiefel.
Eine Person jätet Unkraut im Gemüsebeet mit einem kleinen Gartenwerkzeug. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Im Beet wachsen junge Karotten, Zwiebeln und Salat, am Rand steht ein Fuß in grünem Gummistiefel.

Boden auflockern

Bereite Deinen Boden für farbenfrohe Blumenbeete und eine reiche Ernte vor

Lockere den Boden Deiner Beete mit einem Sauzahn (Bodenlüfter) oder einem Grubber auf. Der Sauzahn eignet sich besonders gut für die flache Bodenbearbeitung und Belüftung, während der Grubber mit seinen robusten Zinken tiefer eindringt und größere Flächen lockert sowie Unkraut entfernt. Beide Geräte sorgen für eine gute Belüftung und erleichtern den Pflanzen das Wurzeln.

Wichtig: Grabe nicht zu tief um, damit wertvolle Bodenschichten und Nährstoffe erhalten bleiben – eine flache Bearbeitung reicht meist aus.

Für Gemüsebeete empfiehlt sich vor dem Anbau ein einmaliges Umgraben mit dem Spaten. So wird die Erde gelockert, Schädlinge werden reduziert und Unkraut entfernt. Achte dabei darauf, die Bodenstruktur nicht zu stark zu verdichten.

Eine Person mit karierten Gummistiefeln streut Saatgut in ein vorbereitetes Gemüsebeet. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Der Boden ist locker und feucht, im Hintergrund wachsen Zwiebeln und andere Pflanzen.
Eine Person mit karierten Gummistiefeln streut Saatgut in ein vorbereitetes Gemüsebeet. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Der Boden ist locker und feucht, im Hintergrund wachsen Zwiebeln und andere Pflanzen.

Im Freiland aussäen

Säe Möhren, Erbsen und Radieschen aus – und freu Dich auf eine baldige Ernte!

Schütze Deine Aussaat in den ersten Wochen nachts mit einem Vlies vor Kälte und Frost. Das hilft den jungen Pflanzen, sich besser zu entwickeln und unbeschadet durch kühle Nächte zu kommen. Die folgende Tabelle gibt Dir einen schnellen Überblick, wann und wie Du die gängigsten Gemüse- und Kräutersorten aussäst – von der richtigen Tiefe bis zur voraussichtlichen Erntezeit.

Gemüse Aussaatzeit Saattiefe Reihenabstand Erntezeit Besonderheiten
Radieschen April – September 1 cm 10–15 cm 4 – 6 Wochen Schnellwüchsig, regelmäßig säen
Karotten März – Juni 1–2 cm 20–30 cm 3 – 4 Monate Boden locker, nicht zu nass
Spinat März – Mai, Aug – Sept 2–3 cm 20–30 cm 6 – 8 Wochen Verträgt kühle Temperaturen
Salat März – Juli 0,5–1 cm 30–40 cm 6 – 8 Wochen Verschiedene Sorten möglich
Erbsen März – Mai 2–3 cm 30–40 cm 2 – 3 Monate Rankhilfe empfohlen
Mangold April – Juni 2–3 cm 30–40 cm 2 – 3 Monate Mehrmals erntbar
Rote Bete April – Juni 2–3 cm 30–40 cm 3 – 4 Monate Jungpflanzen vereinzeln
Pastinaken März – Mai 1–2 cm 30–40 cm 4 – 5 Monate Lange Keimdauer
Petersilie März – Mai 1–2 cm 20–30 cm 3 – 4 Monate Keimt langsam, feucht halten
Zwiebeln März–April 1–3 cm 20–30 cm 4–5 Monate Steckzwiebeln verwenden
Dill April–Juli 1–2 cm 20–30 cm 6–8 Wochen Direktsaat, nicht verpflanzen
Schnittlauch März–Mai 1–2 cm 20–30 cm 2–3 Monate Mehrjährig, regelmäßig schneiden
Zwei Hände setzen eine kleine Gemüsepflanze in lockere Erde. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Die Hände sind leicht erdig, im Hintergrund weitere Setzlinge und weicher Boden.
Zwei Hände setzen eine kleine Gemüsepflanze in lockere Erde. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Die Hände sind leicht erdig, im Hintergrund weitere Setzlinge und weicher Boden.

Vorgezogene Pflanzen auspflanzen

Pflanze Deine vorgezogenen Pflanzen in Beete oder Hochbeete

Selbst vorgezogene oder gekaufte Jungpflanzen wie Salat, Kohlrabi und Erdbeeren können jetzt ins Beet oder Hochbeet. Orientiere Dich an der auf der Packung angegebenen Wachstumszeit und überlege, wann Du ernten möchtest – so findest Du den idealen Pflanztermin.

Pflanze Vorzucht Pflanzzeit ins Beet/Hochbeet Pflanzabstand Wachstumszeit bis Ernte Erntezeitraum
Salat Februar – April März – Mai 25–30 cm 8–12 Wochen April – Oktober
Kohlrabi Februar – April März – Mai 25–30 cm 8–10 Wochen Mai – Oktober
Erdbeeren März – April April – Mai 25–30 cm 8–12 Wochen Juni – August
Ein Streuwagen verteilt Rasendünger auf einer grünen Wiese. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund stehen Bäume, der Rasen liegt im lichten Wald- oder Parkbereich.
Ein Streuwagen verteilt Rasendünger auf einer grünen Wiese. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund stehen Bäume, der Rasen liegt im lichten Wald- oder Parkbereich.

Rasen pflegen

Vertikutieren, düngen und aussäen – kümmere Dich um Deinen Rasen

Beginne damit, Unkraut zu zupfen und Rasenfilz mit einem Rechen zu entfernen. Bei viel Filz empfiehlt sich zusätzlich das Vertikutieren – das belüftet den Boden und verbessert die Grasnarbe. Anschließend düngst Du den Rasen und säst bei Bedarf nach, um kahle Stellen zu schließen.

Tipp: Vertikutiere nur bei trockenem Boden und ohne Frostgefahr – so lassen sich Moos und Filz am besten entfernen und der Rasen kann sich optimal erholen.

1. Neuen Rasen anlegen

Nach Bauarbeiten oder Umgestaltungen müssen offene Flächen neu begrünt werden. Eine sorgfältige Vorbereitung ist dabei entscheidend.

Fläche vorbereiten: Entferne Steine, Wurzeln und Unkraut, plane die Fläche und ziehe sie glatt für ein gleichmäßiges Saatbett.

Die richtige Rasensaat wählen: Nicht jeder Rasen ist gleich – wähle die Saat passend zu Standort und Nutzung. Welcher Rasensamen für Dich geeignet ist, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Untergrund vorbereiten und säen: Die Fläche sollte eben, locker und feinkrümelig sein. Verteile die Samen gleichmäßig – z.B. mit einem Streuwagen – und drücke sie leicht an. Nicht zu dicht säen: Zu viele Samen auf engem Raum behindern das Wachstum.

Erste Phase begleiten: Betritt die frisch eingesäte Fläche möglichst nicht. Die Keimung dauert je nach Witterung einige Wochen. Kahle Stellen kannst Du jederzeit nachsäen – besonders nach dem Winter oder intensiver Nutzung empfiehlt sich eine Nachsaat.

2. Rasen pflegen: Vertikutieren, düngen und nachsäen

Für einen dauerhaft gesunden und dichten Rasen gilt diese Reihenfolge:

  • Unkraut entfernen: Unkraut zupfen und Rasenfilz mit dem Rechen entfernen.
  • Vertikutieren: Bei viel Filz oder Moos den Boden vertikutieren – nur bei trockenem Boden und ohne Frostgefahr.
  • Düngen: Nach dem Vertikutieren den Rasen düngen und mit notwendigen Nährstoffen versorgen.
  • Nachsäen: Kahle Stellen mit neuer Rasensaat schließen.

3. Rasen mähen

Ein gepflegter Rasen braucht regelmäßige Schnitte – aber nicht zu viele.

  • Den richtigen Mäher wählen: Mulchfunktion oder Fangkorb, Fläche und Leistung sollten zu Deinem Garten passen.
  • Mähroboter: Bei großen Flächen oder wenig Zeit eine praktische Option. Garage, Ersatzklingen und Diebstahlschutz erhöhen Komfort und Sicherheit.
  • Rhythmus: In der Wachstumsphase etwa einmal pro Woche mähen, später seltener. Zu häufiges Mähen stresst den Rasen, zu seltenes lässt ihn verfilzen.

Info-Symbol GlühbirneGartentipp: Richtig vertikutieren

Tipp vom Gartenprofi: Frisch angelegter Rasen sollte frühestens nach drei Jahren vertikutiert werden. Ist der Rasen besonders dicht und kräftig, kann es auch bereits im zweiten Jahr sinnvoll sein.

Ein geöffnetes Gartenhaus mit heller Holzverkleidung und gemütlicher Sitzecke. Ein Mann sitzt entspannt auf dem Sofa mit Laptop. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Um das Haus stehen Pflanzen in Töpfen, an der Wand lehnt Gartenzubehör.
Ein geöffnetes Gartenhaus mit heller Holzverkleidung und gemütlicher Sitzecke. Ein Mann sitzt entspannt auf dem Sofa mit Laptop. Links oben ein rotes Häkchen-Symbol. Um das Haus stehen Pflanzen in Töpfen, an der Wand lehnt Gartenzubehör.

Genieße Deinen Garten – bei jedem Wetter

Ein Gartenhaus mit Fenstern macht Deinen Garten auch bei schlechtem Wetter erlebbar. Richte es gemütlich ein: mit bequemen Sitzgelegenheiten, Zimmerpflanzen und dekorativen Accessoires. Wer zusätzlich frische Luft genießen möchte, ist mit einem Gartenhaus mit Dachvorbau gut beraten – so sitzt Du wettergeschützt draußen, ohne auf die Natur verzichten zu müssen.

Ein Gartenhaus lohnt sich auch im Winter: Es bietet geschützten Platz für Pflanzen und Gartenmöbel und kann das ganze Jahr über als zusätzlicher Raum für gesellige Treffen oder entspannte Stunden genutzt werden.

Tipp: Achte bei der Wahl des Gartenhauses auf eine gute Isolierung und stabile Bauweise, so hast Du das ganze Jahr etwas davon. 

Weitere Inspiration und Tipps, wie Du Dein Gartenhaus perfekt einrichtest, findest Du in unserem Ratgeber.

Weitere Ratgeber