Entdecke unsere aktuelle Werbebeilage! Jetzt blättern
00 : 00 : 00
Oben links steht in weißer Schrift auf rotem Hintergrund: „GARTENCHECKLISTE“, daneben ein rotes Häkchen-Symbol. Darunter auf weißem Hintergrund in grüner Schrift: „OKTOBER“. Im herbstlichen Garten lehnt eine Schubkarre mit Laubrechen an einer Mauer, rundherum liegen bunte Blätter.
Oben links steht in weißer Schrift auf rotem Hintergrund: „GARTENCHECKLISTE“, daneben ein rotes Häkchen-Symbol. Darunter auf weißem Hintergrund in grüner Schrift: „OKTOBER“. Im herbstlichen Garten lehnt eine Schubkarre mit Laubrechen an einer Mauer, rundherum liegen bunte Blätter.

Gartencheckliste Oktober: Was steht an?

Der Herbst hält Einzug und im Garten kehrt langsam Ruhe ein. Mit ein paar einfachen Handgriffen machst Du Beete, Rasen und Pflanzen jetzt winterfit. Unsere Gartencheckliste zeigt Dir, welche Gartenarbeiten im Oktober anstehen und wie Du Deinen Garten optimal auf die kalte Jahreszeit vorbereitest.

  1. Garten auf Vordermann bringen
  2. Kübelpflanzen und Gartenblumen einwintern
  3. Beete winterfest machen und Kräuter überwintern
  4. Gründüngungspflanzen säen
  5. Gemüsegarten checken
  6. Rasen pflegen
  7. Kleinen Wildtieren helfen
  8. Teich und Pool winterfest machen
  9. Gartenmöbel einlagern

Die wichtigsten To Dos im Überblick

Unser Gartenchecker fasst für Dich die wichtigsten To Dos im Oktober zusammen und hat noch ein paar Tipps parat. Schau mal rein:

Ein blaues Gartenwerkzeug lockert die trockene, krümelige Erde in einem Beet. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Erste Unkräuter sind sichtbar.
Ein blaues Gartenwerkzeug lockert die trockene, krümelige Erde in einem Beet. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Erste Unkräuter sind sichtbar.

Garten auf Vordermann bringen

Du kannst Deinen Garten mit ein paar einfachen Handgriffen vor der Winterruhe noch mal richtig auf Vordermann bringen. Diese Gartenarbeiten bereiten optimal auf das kommende Jahr vor.

Boden lockern:

Nachdem Du abgestorbene Pflanzen aus dem Beet entfernt hast, lockere den Boden mit einem Grubber oder einer Hacke vorsichtig auf, um ihn zu belüften. Diese wichtige Gartenarbeit verbessert die Bodenstruktur für das nächste Frühjahr.

Unkraut und Laub entfernen:

Du solltest abgestorbene Pflanzenteile und tote Blätter jetzt abschneiden oder entfernen, damit sich keine Pilzkrankheiten entwickeln. Das gesammelte Laub kann jedoch sinnvoll als Mulchschicht verwendet werden.

Laub sinnvoll nutzen:

Nicht jedes Blatt gehört auf den Kompost. Trockenes Herbstlaub eignet sich hervorragend als natürliche Mulchschicht unter Hecken, Sträuchern und Stauden. Es schützt den Boden vor Frost, reduziert das Austrocknen und bietet zahlreichen Gartenbewohnern ein Winterquartier. Auf dem Rasen solltest Du Laub hingegen regelmäßig entfernen, damit die Gräser ausreichend Licht und Luft erhalten.

Rückzugsorte für Nützlinge schaffen:

Nicht nur Igel sind äußerst nützliche Gäste im Garten, auch Laufkäfer, Kröten, Spitzmäuse und andere nachtaktive Jäger futtern einiges an Schädlingen weg. Schaffe ihnen Überwinterungsplätze, indem Du Reisighaufen oder etwas Heckenschnitt in eine ruhige Gartenecke legst. Diese natürlichen Winterquartiere sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht.

Fallobst und Fruchtmumien entfernen:

Wurmstichiges Fallobst oder mit Fruchtfäule befallenes Obst solltest Du unbedingt aufsammeln und in der Biotonne entsorgen, damit sich keine Schädlinge im Garten ausbreiten. Fruchtfäule erkennst Du an der braunen Verfärbung und dem kreisförmigen Schimmel. Diese Gartenarbeit schützt Deine Obstbäume vor Krankheiten im nächsten Jahr.

Kompost kontrollieren: Gesunde Pflanzenreste, Rasenschnitt und Herbstlaub können auf dem Kompost verwertet werden. Stark kranke Pflanzenteile oder von Fäulnis befallene Früchte sollten dagegen über die Biotonne entsorgt werden.

Obst richtig lagern

Viele Apfel- und Birnensorten lassen sich bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad über mehrere Monate lagern. Wichtig ist eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie eine regelmäßige Kontrolle auf Druckstellen oder Fäulnis. Tipp: Äpfel geben das Reifegas Ethylen ab. Lagere sie möglichst getrennt von anderem Obst und Gemüse, damit dieses nicht vorzeitig reift.

Werkzeuge und Geräte vorm Einlagern reinigen und warten:

Alle Werkzeuge und Geräte sollten vor dem Einlagern in Gartenhaus oder Garage sauber gereinigt, getrocknet und im Bedarfsfall geölt werden, damit sie auch nächstes Jahr wieder voll einsatzbereit sind.

Wasserversorgung winterfest machen:

Entleere rechtzeitig Gartenschläuche, Regentonnen und Außenwasserleitungen. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Schläuche, Wasserhähne und Behälter beschädigen. Vergiss auch nicht, Außenwasserhähne abzusperren.

Mit einer Gartenschere schneidet eine Person in Handschuhen herbstlich verfärbte Zweige eines Strauchs zurück. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund buntes Laub und ein kariertes Hemd
Mit einer Gartenschere schneidet eine Person in Handschuhen herbstlich verfärbte Zweige eines Strauchs zurück. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund buntes Laub und ein kariertes Hemd.

Kübelpflanzen und Gartenblumen einwintern

Du kannst Deine Kübelpflanzen und Gartenblumen jetzt einwintern und so gut über die kalten Monate bringen. Diese wichtigen Gartenarbeiten im Oktober entscheiden über das Überleben Deiner Pflanzen.

So winterst Du Kübelpflanzen ein:

Rückschnitt: Je nach Pflanzenart kann vor dem Einwintern ein leichter Rückschnitt sinnvoll sein. Entferne dabei vor allem abgestorbene, kranke oder beschädigte Triebe. Dadurch wird die Überwinterung erleichtert und die Pflanze bleibt gesund.

Unkraut entfernen: Entferne jegliches Unkraut in Deinem Garten sorgfältig, da es zum einen der Pflanze Nährstoffe entzieht, zum anderen auch Schädlingen ein Versteck bietet.

Richtiges Gießen und Düngen: Gedüngt wird bei der Einwinterung gar nicht mehr, und gegossen nur, wenn der Ballen richtig trocken ist. Das Düngen sollte bereits seit Ende September eingestellt sein.

Die besten Bedingungen zum Überwintern: Am besten überwintern Kübelpflanzen an einem hellen Ort und mit Temperaturen um die 10 Grad. Vor allem immergrüne Pflanzen brauchen viel Licht auch im Winterquartier.

So winterst Du Gartenblumen ein:

Ausgraben und schneiden: Sobald sich die ersten schwarzen Blätter an Knollengewächsen wie Dahlien zeigen, ist es Zeit, sie auszugraben. Dafür legst Du die Knollen vorsichtig mit der Hand frei und schneidest dann die Stiele 5 bis 10 Zentimeter über der Knolle ab. Dann die Knollen vorsichtig mit einer Grabegabel ausgraben.

Trocknen lassen: Anschließend sollten die Knollen einige Tage an einem trockenen, frostfreien und gut belüfteten Ort abtrocknen, bevor sie eingelagert werden.

Optimale Lagerung: Die Knollen lagern am besten im Dunkeln bei etwa 5 Grad in z. B. einer beschrifteten Kiste mit Kleintierstreu oder Sägespänen.

Info-Symbol GlühbirneTipp:

Im trockenen Keller schrumpfen die Knollen oft. Du kannst sie vorsichtshalber in Folienbeutel mit Löchern packen.

Zur Vorbereitung auf den Winter wurden Rosentriebe in einem Beet mit Erde angehäufelt. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Die Stängel sind zurückgeschnitten, der Boden ist frisch aufgelockert
Zur Vorbereitung auf den Winter wurden Rosentriebe in einem Beet mit Erde angehäufelt. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Die Stängel sind zurückgeschnitten, der Boden ist frisch aufgelockert.

Beete winterfest machen und Kräuter überwintern

Du kannst Deine Beete jetzt winterfest machen und in der nächsten Saison von Deiner guten Vorarbeit profitieren. Diese Gartenarbeiten sind essentiell für gesunde Pflanzen im kommenden Frühjahr.

So machst Du Dein Beet winterfest:

Aufräumarbeiten: Zuerst solltest Du Abgeblühtes und einjährige Blumen entfernen. Sammle das gesunde Laub für den Kompost oder als Mulchschicht.

Gehölze schneiden: Viele Gehölze vertragen im Herbst einen leichten Pflegeschnitt. Auf starke Rückschnitte solltest Du jedoch verzichten. Einige Pflanzen wie Rhododendren oder viele Hortensienarten legen ihre Blütenknospen bereits für das nächste Jahr an und sollten jetzt nicht zurückgeschnitten werden.

Zwiebeln ausgraben: Frostempfindliche Blumenzwiebeln solltest Du vor den ersten strengen Bodenfrösten ausgraben und frostfrei überwintern.

Rosen schützen: Insbesondere die Veredelungsstelle von Rosen, die sich knapp über der Wurzel befindet, ist kälteempfindlich. Um sie vor Frost zu schützen, kannst Du bis auf diese Höhe Rindenhumus oder Gartenerde anhäufeln.

Frühjahrsblüher pflanzen: Wenn Du die Zwiebeln von Frühjahrsblühern jetzt eingräbst, kannst Du Dich im Frühjahr über die Blütenpracht freuen. Diese Aussaat im Herbst ist wichtig für farbenfrohe Beete im nächsten Jahr. Hier erfährst du, worauf du dabei achten solltest.

Stauden pflanzen: Der Herbst ist ideal zum Pflanzen winterharter Stauden. Die noch warmen Böden fördern die Wurzelbildung, während die höhere Bodenfeuchtigkeit das Anwachsen unterstützt. So starten die Pflanzen im Frühjahr kräftig in die neue Saison.

Bodenbearbeitung: Wenn diese Arbeiten erledigt sind, kannst Du den Boden im Beet noch vorsichtig auflockern. Achte dabei darauf, keine Wurzeln zu beschädigen. Danach solltest Du den Boden mit Laub, Stroh, Mulch oder Rasenschnitt abdecken, um die Wurzeln vor Frost zu schützen.

Vliesschutz: Nicht ganz winterharte Pflanzen sind draußen in einem Gartenvlies gut aufgehoben.

Info-Symbol GlühbirneTipp:

Stauden und Gräser sollten erst im Frühjahr geschnitten werden. Zum einen sind gerade Stauden auch vertrocknet noch ein hübscher Blickfang im winterlichen Garten, zum anderen bieten sie nützlichen Insekten ein Winterquartier. Das alte Laub schützt auch die Pflanze selbst vor Frost.



Kräuter überwintern

Winterharte Kräuter wie Thymian, Salbei, Minze oder Oregano können meist problemlos im Beet bleiben. Nicht oder nur bedingt winterharte Arten wie einige Rosmarin-Sorten, Zitronengras oder Estragon sollten vor stärkeren Frösten geschützt bzw. frostfrei überwintert werden.

Kräuter im Beet schützen: Eine lockere Schicht aus Laub oder Reisig schützt empfindliche Wurzeln zusätzlich vor Frost.

Kräuter im Topf schützen: Topfpflanzen sind stärker gefährdet, da der Frost von allen Seiten eindringen kann. Umwickle die Gefäße mit Vlies, Jute oder Kokosmatten und stelle sie möglichst geschützt auf.

Kein starker Rückschnitt: Auf einen kräftigen Rückschnitt solltest Du im Herbst verzichten. Die oberirdischen Pflanzenteile schützen die Kräuter zusätzlich vor Frost.

Blühender Rotklee mit kräftig rosa Blütenständen steht inmitten dichter grüner Blätter. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Der Klee eignet sich ideal zur Gründüngung im Herbst.
Blühender Rotklee mit kräftig rosa Blütenständen steht inmitten dichter grüner Blätter. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Der Klee eignet sich ideal zur Gründüngung im Herbst.

Gründüngungspflanzen säen

Du kannst jetzt Gründüngungspflanzen säen und so die Bodenqualität in Deinem Garten nachhaltig verbessern. Diese wichtige Aussaat bereitet den Boden optimal auf das nächste Jahr vor.

Vorteile der Gründüngungspflanzen:

Bodenverbesserung: Gründüngungspflanzen verbessern die Bodenqualität, indem sie die Lebewesen im Boden mit leicht zersetzbarer organischer Nahrung versorgen. Deren vermehrte Aktivität führt wiederum zu einer besseren Bodendurchlüftung sowie einer gesteigerten Humusanreicherung, was den Boden fruchtbarer macht.

Erosionsschutz: Bei Gärten in Hanglage sorgen Gründüngungspflanzen für eine verminderte Bodenauswaschung im Winter und schützen vor Nährstoffverlust.

Unkrautunterdrückung: Sie helfen Unkraut einzudämmen, indem sie den Platz besetzen und dem unerwünschten Bewuchs Licht und Nährstoffe entziehen.

So geht die Aussaat:

Vorbereitung: Fläche von Steinen, Wurzeln und Unkraut befreien. Das ist wichtig für eine gleichmäßige Keimung.

Bodenbearbeitung: Den Boden lockern und ebnen. Eine gute Bodenstruktur fördert das Wachstum der Gründüngungspflanzen.

Aussaat: Saatgut in Reihen mit etwa 20 Zentimeter Abstand ausbringen. Die Saattiefe sollte 2 bis 3 Zentimeter betragen.

Einarbeiten: Saatgut einharken und bei trockenem Wetter gießen.

Keimung: Bereits nach 10 Tagen werden die Pflanzen keimen, bevor es wirklich frostig wird, ist die Fläche durchgehend bewachsen.

Frühjahrsbearbeitung: Zum Winterende mähst Du den Bewuchs ab und lässt ihn auf dem Boden verrotten. 3 Wochen, bevor Du das Beet anderweitig nutzen willst, solltest Du die Reste mit der Harke einarbeiten und dabei den Boden bis in den Wurzelbereich lockern.

Info-Symbol Glühbirne Tipp vom Gartenprofi

Phacelia für Gründüngung und Insektenbesuch
Phacelia, auch als Bienenfreund bekannt, bildet ein dichtes Wurzelwerk und nimmt Nährstoffe aus dem Boden auf, die nach dem Verrotten der Pflanze wieder verfügbar werden. Dadurch kann sie die Bodenstruktur verbessern und zur Humusbildung beitragen. Zudem produzieren die Blüten viel Nektar und werden von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen gerne besucht.


Die besten Gründüngungspflanzen für Oktober:

Pflanze Aussaatzeit Vorteile Besonderheiten
Phacelia August - Oktober Bienenfreund, Bodenlockerung Blüht bis zum Frost, zieht Insekten an
Senf September - Oktober Schnellwüchsig, Bodenlockerung Keimt auch bei kühleren Temperaturen
Winterroggen September - Oktober Winterhart, Erosionsschutz Überwintert problemlos, frühe Bodendeckung
Winterwicke September - Oktober Stickstoffanreicherung Leguminose, verbessert Bodenfruchtbarkeit
Zwei Hände greifen nach einem reifen Kohlrabi, der zwischen kräftigem Blattgrün in lockerer Erde wächst – oben links ist ein Häkchen-Symbol in weiß auf rotem Hintergrund zu sehen.
Zwei Hände greifen nach einem reifen Kohlrabi, der zwischen kräftigem Blattgrün in lockerer Erde wächst – oben links ist ein Häkchen-Symbol in weiß auf rotem Hintergrund zu sehen.

Gemüsegarten im Oktober

Gemüseart Erntezeitraum Zusätzliche Informationen
Kürbisse September - Oktober Kürbisse sind reif, wenn die Schale hart ist und sie beim Klopfen hohl klingen.
Späte Kohlsorten Oktober - November Dazu gehören Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing. Sie sind frostbeständig und können bis in den Winter hinein geerntet werden.
Wurzelgemüse Oktober - November Dazu gehören Karotten, Rote Bete und Pastinaken. Sie können im Boden bleiben, bis der Frost einsetzt.
Tomaten Bis zum ersten Frost Die letzten Tomaten sollten vor dem ersten Frost geerntet werden, um Frostschäden zu vermeiden.

Gemüse vor Frost schützen: Empfindliche Gemüsearten wie Gurken, Basilikum oder Tomaten sollten vor den ersten Frösten vollständig abgeerntet werden. Tomaten können anschließend im Haus nachreifen.

Wintergemüse schützen: Grünkohl, Rosenkohl oder Porree vertragen leichte Fröste meist problemlos. Bei strengem Dauerfrost kann ein Gartenvlies zusätzlichen Schutz bieten.

Knoblauch stecken: Oktober zählt zu den besten Pflanzzeiten für Knoblauch. Die Zehen werden einzeln etwa fünf Zentimeter tief in lockeren Boden gesteckt und bilden bis zum Sommer kräftige Knollen.

Spinat und Feldsalat säen: Auch im Oktober kannst Du noch robuste Gemüsearten wie Feldsalat oder Winterspinat aussäen. Sie keimen bei kühlen Temperaturen und liefern je nach Witterung bereits im Herbst oder im folgenden Frühjahr frisches Grün.

Ein Streuwagen verteilt Rasendünger auf einer grünen Wiese. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund stehen Bäume, der Rasen liegt im lichten Wald- oder Parkbereich.
Ein Streuwagen verteilt Rasendünger auf einer grünen Wiese. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund stehen Bäume, der Rasen liegt im lichten Wald- oder Parkbereich.

Rasenpflege im Oktober

Dein Rasen braucht im Herbst besondere Aufmerksamkeit für einen gesunden Start ins nächste Jahr.

Letzte Mahd: Die letzte Mahd des Jahres sollte Ende Oktober erfolgen. Schneide den Rasen auf 4 bis 5 cm Höhe – nicht zu kurz, damit er Frost besser übersteht.

Laub entfernen: Das herabfallende Laub muss regelmäßig vom Rasen entfernt werden, sonst entstehen gelbe Flecken und Pilzkrankheiten.

Herbstdüngung: Ein kaliumreicher Herbstdünger stärkt die Gräser für den Winter. Das Düngen sollte bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Nachsaat durchführen: Kahle oder beschädigte Stellen im Rasen können jetzt noch mit Rasensamen nachgesät werden. Voraussetzung sind Bodentemperaturen von mindestens acht bis zehn Grad.

Vertikutieren nur bei Bedarf: Leichtes Vertikutieren ist im frühen Herbst möglich. Im Oktober solltest Du diese Maßnahme jedoch nur noch bei mildem Wetter durchführen, damit sich der Rasen vor dem Winter ausreichend regenerieren kann.

Ein grüner Nistkasten hängt an einem Baumstamm im herbstlich gefärbten Wald. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Umgeben von gelb-grünem Laub – idealer Zeitpunkt für die Reinigung vor dem Winter.
Ein grüner Nistkasten hängt an einem Baumstamm im herbstlich gefärbten Wald. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Umgeben von gelb-grünem Laub – idealer Zeitpunkt für die Reinigung vor dem Winter.

Kleinen Wildtieren helfen

Du kannst Vögeln und Igeln helfen, gut durch den Winter zu kommen und die Natur mit dieser wichtigen Gartenarbeit in der kalten Jahreszeit unterstützen.

So hilfst Du Igeln beim Überwintern:

Das ganze Jahr über freut sich der Igel über Unterschlupf- und Nistmöglichkeiten wie niedriges Buschwerk oder Laub- und Reisighaufen. Für seinen Winterschlaf, der je nach Wetterlage zwischen Oktober und November beginnt,  ist ein Igelhaus optimal. Dieses solltest Du bereits zum Monatsanfang mit etwas Laub, Stroh und Reisig auspolstern.

Sammle das herabfallende Laub nicht nur für den Kompost, sondern auch für Igelverstecke. Die Tiere nutzen diese natürlichen Materialien gerne als Winterquartier. Igel richtig füttern: Nur schwache oder kranke Igel sollten im Spätherbst gefüttert werden. Hier kannst Du z. B. mit Katzenfutter (Nassfutter) in Kombination mit etwas Haferflocken oder Weizenkleie aushelfen. Stelle zudem eine Schale frisches Wasser bereit.

Vorsicht bei Gartenarbeiten: Laub- und Reisighaufen solltest Du vor dem Umsetzen oder Entsorgen kontrollieren. Sie dienen Igeln häufig bereits im Oktober als Unterschlupf.

So hilfst Du Vögeln beim Überwintern:

  • Fütterung: Ab Herbstanfang benötigen Vögel mehr Energie, um sich auf die kalten Monate vorzubereiten. Wichtiger als feste Fütterungszeiten ist jedoch eine regelmäßige Reinigung der Futterstellen – so lassen sich Krankheiten unter Wildvögeln vermeiden.
  • Biete den Vögeln einen überdachten Unterschlupf durch Vogelhäuser oder Vogelfutterstationen. Diese schützen vor Wind und Wetter.
  • Abwechslungsreiche Futtersorten wie Streufutter, Sonnenblumenkerne oder Nüsse sorgen für ein vielfältiges Nahrungsangebot und werden von vielen heimischen Wildvögeln gerne angenommen.
  • Natürliche Verstecke: Mit Sträuchern und anderen natürlichen Verstecken im Garten lockst Du Vögel an und bietest ihnen Schutz vor Kälte und Fressfeinden.

In unserem Ratgeber zur Vogelfütterung findest Du viele weitere Hinweise zu Futter und Fütterung im Winter.

Eine Person entfernt mit einem Rechen Laub aus einem Gartenteich, umgeben von Steinen. In der rechten Hand ein grüner Eimer. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund Hecken, Beete und Laubsäcke.
Eine Person entfernt mit einem Rechen Laub aus einem Gartenteich, umgeben von Steinen. In der rechten Hand ein grüner Eimer. Links oben ist ein rotes Häkchen-Symbol eingeblendet. Im Hintergrund Hecken, Beete und Laubsäcke.

Teich und Pool winterfest machen

Du kannst Deinen Teich oder Pool bevor der erste Frost kommt winterfest machen und so Schäden durch die kalte Jahreszeit verhindern.

So machst Du Deinen Teich winterfest:

  • Laub und Algen entfernen: Du solltest Laub und Algen im Herbst regelmäßig mit einem Kescher aus dem Teich entfernen. Das herabfallende Laub würde sich sonst im Wasser zersetzen und die Wasserqualität verschlechtern.
  • Laubschutznetz anbringen: Ein Laubschutznetz verhindert, dass größere Mengen Herbstlaub in den Teich gelangen und dort die Wasserqualität beeinträchtigen.
  • Pflanzen schneiden: Mit einem Rückschnitt der Uferpflanzen wie Gras, Binsen und Schilf auf etwa 20 Zentimeter verhinderst Du, dass abgestorbene Pflanzenteile ins Wasser fallen und sich dort zersetzen. Diese Gartenarbeit solltest Du bis Ende Oktober abgeschlossen haben.
  • Nicht winterharte Pflanzen herausnehmen: Einheimische Pflanzen wie Wasserschwertlilien, Seerosen oder Froschlöffel überwintern meist problemlos. Exotische Sorten wie Lotusblumen oder Wasserhyazinthen sind jedoch frostempfindlich und sollten in einem Eimer oder einer Wanne Teichwasser im Haus oder der Garage überwintern.
  • Teichpumpe überwintern: Wasserpumpen können bei Frost einfrieren und dadurch beschädigt werden. Deshalb solltest Du sie in einem Raum mit Plusgraden in einem Eimer Wasser zwischenlagern.
  • Fische überwintern: Mit sinkenden Wassertemperaturen fahren Teichfische ihren Stoffwechsel deutlich herunter und benötigen immer weniger Nahrung. Mit einem Eisfreihalter sorgst Du dafür, dass Fäulnisgase aus dem Teich entweichen können. Exotische Fische solltest Du in einem Aquarium überwintern.

So machst Du Deinen Pool winterfest:

  • Beckenwände reinigen: Die Poolwände sollten vor dem Winter von Schmutz und Kalkresten befreit werden. Diese Reinigung ist wichtig für die Überwinterung.
  • pH-Wert: Der pH-Wert des Poolwassers sollte bei 7,0 bis 7,2 liegen und der Chlorwert bei maximal 0,5 mg pro Liter.
  • Wasser ablassen: Du solltest den Wasserstand bis auf 10 Zentimeter unterhalb der tiefsten Düse oder des Skimmers senken. Das gelingt am besten mit einer Teichpumpe oder einem Bodensauger.
  • Rohre trocken legen: Leitung, Einlaufdüsen und Rohre sollten von Wasser befreit werden, damit sie nicht zufrieren.
  • Kälteempfindliche Ausstattung & Technik einlagern: Du solltest alle abnehmbaren/beweglichen Teile, die durch Frost Schaden nehmen können, aus dem Pool entfernen, trocknen lassen und in Gartenhaus oder Garage zwischenlagern.
  • Abdeckung: Schütze Deinen Pool mit einer Plane vor Verunreinigungen durch Laub und anderen Schmutz während der Wintermonate.
Person reinigt eine nasse Holz-Gartenstuhllehne mit einem Tuch – oben rechts im Bild steht in einem weißen Feld: „Ratgeber Gartenmöbel aufbereiten – So sehen Deine Gartenmöbel aus wie neu“.
Person reinigt eine nasse Holz-Gartenstuhllehne mit einem Tuch – oben rechts im Bild steht in einem weißen Feld: „Ratgeber Gartenmöbel aufbereiten – So sehen Deine Gartenmöbel aus wie neu“.

Gartenmöbel einlagern

Vor dem Winter solltest Du Deine Gartenmöbel gründlich reinigen oder aufbereiten und anschließend vollständig trocknen lassen. Holzmöbel profitieren zusätzlich von einer Pflegelasur oder einem geeigneten Öl. Lagere die Möbel möglichst trocken und frostgeschützt, um Rost, Schimmel und Materialschäden zu vermeiden.

Fazit: Optimal vorbereitet in den Winter

Der Oktober markiert den Übergang in die Winterpause, bietet aber noch zahlreiche Möglichkeiten für die Gartenpflege. Wer Beete vorbereitet, Pflanzen schützt und letzte Pflegearbeiten erledigt, schafft die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in die nächste Gartensaison. 

Weitere Tipps zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit findest Du in unserem Ratgeber Garten winterfest machen. 

Deine Tophelfer im Oktober

Ratgeber und Inspiration