Hagebau.at verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.at nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Der moderne Ölofen mit ansprechendem Design und eigenen Vorteilen

Heute wärmen in Haushalten meist moderne Heizungsanlagen oder Pelletöfen. Der Ölofen eignet sich jedoch in bestimmten Fällen weiterhin als geeignete Wärmequelle, wenn beispielsweise keine zentrale Heizungsanlage vorhanden ist. Der Hauptunterschied zum ebenfalls beliebten Kaminofen ist die Verbrennung von Heizöl. Der Vorteil: Ist der integrierte Tank aufgefüllt, können Sie ein paar Tage ohne nachzufüllen heizen - oder es besteht gar eine Verbindung zur zentralen Ölversorgung.

Funktion und Wärmeform der Ölofen

Im Wesentlichen erhitzt diese Ofenart die Raumluft durch Konvektionswärme, die kalte Räume schnell erwärmt. Der Ölofen ist ein Ölbrenner ohne Hilfsenergie, das Öl wird also nicht vorgewärmt. Heizöl extraleicht (EL) hat einen Flammpunkt von 55 °C und wird einzig durch die Verbrennungswärme auf Temperatur gebracht. Solch einen Brenner bezeichnet man als Verdunstungsbrenner, der in der Regel als Einzelgerät mit eingebautem Tank in Wohnungen zum Einsatz kommt. Das Heizöl läuft vom Tank durch eine Leitung zur Düse und tropft in die Brennschale. Das Entfachen erfolgt entweder mithilfe einer elektrischen Zündung, eines flüssigen Ofenanzünders oder mit anderen Anzündern. Der Leistungsregler dient anschließend der Temperaturregulierung.

Vorteile kompakt

  • geringer Bedienungsaufwand
  • relativ geringe Kosten
  • schnelle Wärme
  • praktische Kostenkontrolle
  • Heizöl ist bei günstigen Marktpreisen in großen Mengen zu erwerben
  • optischer Blickfang moderner Ölöfen mit ansprechendem Design

Der Ölofen punktet gegenüber gewöhnlichen Kaminöfen in erster Linie durch den hohen Bedienkomfort mit seinem integrierten Tank. Noch praktischer ist die zentrale Ölversorgung, dann müssen Sie sich um nichts weiter kümmern. Hinweis: Füllen Sie den Tank nicht bis zum Rand auf, denn kaltes Öl dehnt sich beim Erwärmen aus und kann unter Umständen überlaufen. Zur Sicherheit verfügen Ölöfen über eine Wanne, die den eventuell auslaufenden Brennstoff auffängt. Heute bieten die Hersteller Ölöfen mit klassischem und modernem Design an.

Diese Voraussetzungen muss die Wohnung erfüllen

Für die Inbetriebnahme eines Ölofens müssen ein paar Grundvoraussetzungen erfüllt sein: Der Ofen benötigt einen fachgerechten Rohranschluss und funktionierenden Schornstein. Die jährliche Wartung durch einen Fachmann ermöglicht den optimalen Betrieb und die maximale Sicherheit; diese erfolgt praktischerweise im Herbst, kurz vor Beginn der Heizperiode.

Tipps zur Installation: Worauf ist beim Einbau zu achten?

Der Einbau eines Ölofens ist nicht kompliziert, etwas anspruchsvoll ist nur die Verbindung zum Kamin und Schornstein. Für den Versicherungsschutz und zur eigenen Sicherheit muss der Schornsteinfeger den Ölofen vor der ersten Inbetriebnahme abnehmen. Idealerweise besprechen Sie die geplante Anschaffung vorab mit Ihrem Schornsteinfeger, dieser kann am besten abschätzen, wo der Ölofen stehen und der Abzug verlaufen soll. Ohne die Abnahme erlischt der Versicherungsanspruch im Schadensfall. Fragen Sie diesen während der Abnahme nach weiteren Tipps und Ratschlägen zum optimalen Betrieb.

Tipps zur Reinigung für weniger Rauch und mehr Wärme

Ihren Ölofen sollten Sie mindestens einmal im Jahr gründlich reinigen und währenddessen einen Feuerlöscher zur Hand haben. Wichtig: Wasser darf nicht in den Brennraum gelangen, andernfalls kann es zur Verpuffung kommen. Stellen Sie vor Reinigungsbeginn sicher, dass die Ölzufuhr abgeschaltet ist, und starten Sie die Reinigung mit dem Brennraum über die Brennraumtür. Die Brennringe lassen sich gut mithilfe eines Handbesens reinigen, genauso die Seitenwände.

Verwenden Sie zur Reinigung der Wände kein Tuch, andernfalls verschmieren Sie unter Umständen die Löcher der Brennwand. Verschmutzte Löcher reinigen Sie zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Freie Löcher sind für einen emissionsarmen und rußfreien Abbrand die Voraussetzung. Lose Asche können Sie mit einem Aschesauger entfernen. Für die Reinigung des Ölzulaufs ist häufig eine Reinigungskurbel integriert. Lackierte Oberflächen und das Sichtfenster säubern Sie mit warmem Wasser, Seife und einem Tuch. Verzichten Sie auf Scheuermittel, diese können Metallflächen und das Glas zerkratzen.

Ölofen finden Sie in verschiedenen Ausführungen. Ein empfehlenswertes Beispiel für einen modernen Ölofen ist zum Beispiel das Modell Viking von Haas und Sohn, mit 8,5 Liter großem Tank und einem praktischen Teefach zum Warmhalten von Tee und anderen Getränken. Das Sichtfenster in der Front gewährt Ihnen den beruhigenden Blick auf das Spiel der Flammen. Moderne Ölöfen erfüllen natürlich auch die 1. und 2. Stufe der BimSchV. Dabei handelt es sich um Verordnungen zur Emissionsbegrenzung.

© hagebau.at 2016 – hagebaumarkt Österreich