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Gesetzliche Vorschriften und Normen

Was sollten Sie vor dem Kauf beachten?

Um einen Kaminofen betreiben zu dürfen, müssen verschiedene landesspezifische und kommunale Vorschriften und bauliche Bedingungen beachtet werden (Regensburger Norm, Münchener Norm, ÖNorm, DINplus, BImSchV, EN-Normen). Sie sollten deshalb vor dem Kauf unbedingt Ihren Bezirksschornsteinfeger kontaktieren.

Wie und von wem wird der Kaminofen installiert?

Sie sollten den Kaminofen von einem Fachmann aufbauen lassen. Vor Inbetriebnahme muss Ihr Bezirksschornsteinfeger den Einbau abnehmen und den Betrieb zulassen, wofür er Ihnen Zeugnisse ausstellen wird, die Sie unbedingt bei Ihren Unterlagen aufheben sollten. Anderenfalls haben Sie keine Garantieansprüche.

Was ist die 1. BImSchV?

BImSchV ist die Abkürzung für Bundesimmissionsschutzverordnung. Diese Verordnung regelt die Abgas- und Emissionsverminderung bei Kaminfeuerstätten sowie die Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid. Des Weiteren legt die Verordnung die übergangsfristen für Anlagen fest, die diese Grenzwerte nicht einhalten und gibt einen Zeitraum vor, in dem diese Anlagen durch neue BImSchV-konforme Anlagen ersetzt werden müssen.

Kaminöfen, die die 1. BImSchV erfüllen, können insgesamt als umweltfreundlich eingestuft werden. Auch andere Embleme können Anhaltspunkte für Umweltfreundlichkeit sein, beispielsweise das "Nordische Umweltzeichen". Ein Kaminofen, der dieses Zeichen trägt, emittiert sehr wenig Schadstoffe und ist äußerst brennstoffsparend.

Als Heizwert oder auch unterer Heizwert wird die Energie bezeichnet, die bei der kompletten Verbrennung des Brennstoffes freigegeben wird. Dabei kühlen Rauch- oder Abgase bei gleichbleibendem Druck bis auf die Bezugstemperatur zurück. Während des Verbrennungsvorgangs entstehender Wasserdampf bleibt dabei gasförmig. Die übliche Einheit für den Heizwert ist eine kWh pro kg. Es ist wichtig, den unteren Heizwert von Brennstoffen zu kennen, da gasförmiger Wasserdampf möglichen Korrosionen der Feuerstätte oder der Versottung des Schornsteins vorbeugt. Die Höhe des Heizwertes von Brennstoffen ist abhängig von deren Feuchtigkeitsgehalt. Trockenes Holz hat demnach einen besseren Heizwert als nasses Holz.

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