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Brennstoffe

Brennstoffe sind chemische Substanzen, die bei der Verbrennung nutzbare Energie in Form von Wärme freisetzen. Brennstoffe lassen sich u.a. anhand ihrer Materialeigenschaften kategorisieren. Für Heizanlagen werden feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe verwendet. Darüber hinaus lassen sich Brennstoffe, die für das Heizen verwendet werden, auch in fossile und nachwachsende Rohstoffe unterteilen. Fossile Brennstoffe sind Kohle, Gas und Öl, während Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Aufgrund der stetig abnehmenden Zahl fossiler Brennstoffvorräte wird Holz immer häufiger verwendet. In Form von Pellets oder Hackschnitzeln wird Holz auch in großen Heizanlagen wie Brennwertanlagen verfeuert. Der Heizwert bzw. der sogenannte Brennwert bestimmt die Güte des Brennstoffes. Je höher der Brennwert eines Brennstoffes ist, desto höher ist seine Qualität. Bei Holz hängt der Brennwert zum einen von der Baumsorte und zum anderen von seinem Trockenheitsgrad ab.

Mit welchen Brennstoffen dürfen Sie Ihren Kaminofen betreiben?

In Kaminöfen dürfen ausschließlich raucharme Brennstoffe zum Heizen verwendet werden. Diese sind laut der 1. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchV):

  • Steinkohle
  • Steinkohlebriketts
  • Braunkohlenbriketts
  • Holzbriketts und
  • trockenes, naturbelassenes Holz.

Holz, das mit Imprägnierungsmitteln behandelt wurde, sowie Papier, andere Verpackungsmaterialien und Abfall dürfen Sie in Ihrem Kaminofen nicht verheizen.

Was muss ich zu Holz als Brennstoff noch wissen?

Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes hängt davon ab, wie lange und auf welche Art es getrocknet wurde. Holz darf nur mit einem Feuchtigkeitsgrad von höchstens 20% verheizt werden. Das entspricht einer Austrocknungszeit von ca. zwei Jahren.

Frisch geschlagenes und geschnittenes Holz sollte an einer belüfteten, sonnigen, regengeschützten Stelle möglichst so aufgeschichtet werden, dass zwischen den einzelnen Scheiten immer etwa eine Handbreit Platz bleibt. Dieses "luftige" Stapeln optimiert die Belüftung und somit das Entweichen der Feuchtigkeit aus dem Holz.

Erst, wenn das Holz bereits gut durchgetrocknet ist, können Sie es in einem belüfteten Keller aufbewahren. Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes wirkt sich wiederum auf den Heizwert aus. Je trockener das Holz, desto größer ist der Heizwert. Zu viel Feuchtigkeit im Holz verringert den Brennwert, denn das Wasser muss bei der Verbrennung verdampfen und benötigt hierfür eine große Menge Energie. Somit geht mit höherem Feuchtigkeitsgehalt im Holz Energie verloren, die ansonsten Wärme erzeugen würde. Neben dem unökonomischen Aspekt, sind jedoch auch die Gesundheits- und Umweltaspekte zu beachten, denn niedrigere Verbrennungstemperaturen aufgrund feuchten Holzes fördern den Ruß- und Teerausstoß.

In Pelletöfen werden Presslinge aus Sägemehl und Holzspänen, sog. Holzpellets, verwendet. Sie enthalten bei einer Länge von 10 bis 30 mm und einem Durchmesser von 6 bis 8 mm keine chemischen Bindemittel.

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