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Nachhaltigkeit: Asche als Dünger für die Pflanzenzucht

Im eigenen Garten verzichtet man bei der Pflanzenzucht besser auf chemische Helfer, stattdessen ist Biodünger das Mittel der Wahl zur Bodenverbesserung. Die Fruchtbarkeit hängt von der Bodenstruktur ab, beeinflussende Faktoren sind Gesteins-, Wasser und Luftanteile sowie der pH-Wert. Fehlende Nährstoffe werden durch biologischen Dünger (beispielsweise Asche) ersetzt, sie verbessern die Wasserspeicherfähigkeit und Struktur. Guter Boden lässt sich an tief verwurzelten Pflanzen, am erdigen Geruch und vielen Würmern erkennen.

Welche Stoffe sind in Asche enthalten?

Aus Holz gewonnene Asche ist ein kaliumhaltiger Naturdünger und reich an Spurenelementen und Kalk. Auch Eisen und Phosphat sind enthalten. Diese Stoffe wirken fäulnis- und pilzhemmend und eignen sich für Wurzelgemüse wie Möhren und Sellerie und auch Rosen. Außerdem sind häufig Schwermetalle zu finden, was bei der Auswahl und dem Einsatz zu beachten ist.

Upcycling: Warum ist Asche gut für Pflanzen?

Kaminasche

Die enthaltenen Nährstoffe machen Asche zum geeigneten Dünger im Garten. Holzasche ist basisch, daher nutzen Gärtner diese sogar zur Neutralisierung saurer Böden.

Wie ist Asche als Dünger im Beet oder auf dem Kompost richtig zu nutzen?

Die Asche können Sie direkt auf das Beet oder mit vorhandener Komposterde vermengen. Tipp für die direkte Anwendung: Verwenden Sie maximal 30 Gramm Asche pro Quadratmeter, bei größeren Mengen steigt das Risiko der Überdüngung. Genauso sollte die Schicht auf dem Komposthaufen dünn sein und eine weitere erst dann folgen, wenn sich eine neue Schicht Kompost gebildet hat.

Worauf ist beim Düngen und der Auswahl der Asche zu achten?

Lediglich Holzasche ist zum Düngen geeignet, Asche von Briketts oder Kohle enthält meist Schwermetalle, die dem Boden schaden. Dabei sind auch bei Holz Einschränkungen zu beachten: Es sollte unbehandelt sein, denn auch lackiertes Holz enthält Schadstoffe. Verbrennen Sie nur Holz aus nachhaltigem Anbau und verwenden Sie zum Anzünden möglichst schwarz-weißes Zeitungspapier, das kaum Schadstoffe enthält. Wenn Sie sich über die Bestandteile Ihrer Asche nicht im Klaren sind, sollten Sie beispielsweise von dem Düngen mit der Asche Ihres Kamins von Obstbäumen absehen. Giftige Bestandteile könnten sich anreichern und schlimmstenfalls über die Nahrung aufgenommen werden.

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