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Pflanzenratgeber für Kakteen: stachelige Gesellen mit geringem Pflegeaufwand

Es gibt rund 1.800 verschiedene Arten dieser stacheligen Zimmerpflanzen: Kakteen bringen grünes Flair in jede Wohnung und benötigen nur wenig Pflege. Der Kaktus legt aber insbesondere auf seine wohlverdiente Winterpause viel Wert. Sie dürfen ihn auch durchaus einmal vernachlässigen – einen Monat kommt das Wüstengewächs problemlos ohne Wasser aus.

Bunte Kakteenvielfalt: Wissenswertes über den Kaktus

Kakteengewächse (Cactaceae) gehören zu den nelkenartigen Pflanzen und sind in Amerika beheimatet. Die meisten Kakteen gibt es in Argentinien, Bolivien und Mexiko. Dabei sind sie in unterschiedlichsten Lebensräumen wie Hochgebirgen, Regenwäldern und Trockenwüsten zu finden. Bei Kakteen handelt es sich um sogenannte Stammsukkulenten mit stark geschwollenen Sprossachsen. Zu den Besonderheiten gehören ihre zu Dornen umgewandelten Blätter. Insgesamt existieren 130 verschiedene Gattungen mit 1.800 Arten der stacheligen Kakteengewächse. Der kleinste Kaktus hat einen Durchmesser von einem Zentimeter, während der Carnegiea Gigantea bis zu 15 Meter in die Höhe wachsen kann. Einige Kakteenarten können bis zu 200 Jahre alt werden.

Das perfekte Plätzchen für Ihren Lieblings-Kaktus

Kakteen gehören nicht nur aufgrund ihrer pflegeleichten Eigenschaften zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Viele, egal ob kugelige oder hochgewachsene Exemplare, sind eine wahre Augenweide. Am wohlsten fühlen sich Kakteen auch als Zimmerpflanzen an sonnigen Standorten, deshalb können Sie die stacheligen Pflanzen sehr gut am Fenster platzieren. Im Sommer kann man seinen Kaktus auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse aufstellen. Dieser Platz sollte jedoch vor Regen geschützt sein. Optimal eignen sich hier überdachte Standorte. Eine echte Wohlfühlumgebung für den Kaktus stellt auch das Gewächshaus dar: Hier lassen sich fast alle Arten kultivieren.

Pflegeratgeber für den Kaktus: richtig düngen und gießen

Der pflegeleichte Kaktus kommt mit wenig Dünger aus. Verwenden Sie zusammen mit dem Gießwasser ein herkömmliches Düngemittel oder einen speziellen Kakteen-Dünger. Der wichtigste Ratschlag für das Gießen von Kakteen ist: Bewässern Sie Ihren Kaktus eher sparsam. Das Substrat darf aber ruhig feucht sein. Der Kaktus muss dann erst wieder gegossen werden, wenn die Erde ausgetrocknet ist. Die stacheligen Zimmerpflanzen sind an schwierige Umgebungsbedingungen mit einer unregelmäßigen Wasserzufuhr gewöhnt. Aus diesem Grund benötigt der Kaktus auch seine Winterpause, während der er nicht gegossen wird.. Leider nicht immer möglich: Kakteen zum Blühen bringen

Jeder Kakteen-Liebhaber freut sich, wenn seine Kakteen farbenfrohe und prächtige Blüten bilden. Einen Kaktus als Zimmerpflanze zum Blühen zu bringen, gelingt aber leider nicht immer. Zu den wichtigsten Faktoren für eine Blütenbildung bei Kakteen gehören: richtiges Gießen, eine Winterpause sowie das Erreichen eines Mindestalters und einer Mindestgröße der Gewächse. Einige Kakteen bilden erst nach vielen Jahren ihre Blüten aus. Achten Sie insbesondere darauf, Ihren Kaktus erst dann zu gießen, wenn das Substrat ausgetrocknet ist, und das Gewächs an einem etwas kühleren Ort zu überwintert. Dann stehen die Chancen auf eine Blütenbildung sehr gut.

MerkmalInfo
Standort sonnig, am Fenster
Gießen gießen wenn Substrat ausgetrocknet ist, Winterpause beachten
Düngen seltener, wenig Dünger
Blütezeit Frühjahr bis Sommer
Pflanzzeit Frühling
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