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Welche Begonien dürfen es sein?

Mehr als 1.000 verschiedene Arten der Begonie gibt es, die in drei Kategorien unterschieden werden:

  • Blattbegonien,
  • Knollenbegonien und
  • Begonien mit einem Erdstämmchen.

Sonne und Schatten

Begonien mögen je nach Jahreszeit beides. Im Frühjahr und im Herbst ist ein heller, sonniger Standort der beste Platz, denn dann benötigen die Pflanzen viel Licht. Vor allem von Oktober bis März sollten die Blumen so hell wie möglich stehen. Von April bis September lieben die Begonien hingegen den Halbschatten. Ideal ist ein Standort mit Morgen- und Abendsonne. Die pralle Mittagssonne bekommt Begonien zu dieser Jahreszeit nicht besonders gut, da die direkte Sonneneinstrahlung die Blätter verbrennt. Wenn Sie nur einen Südbalkon haben, fragen Sie im Handel nach speziellen Züchtungen, die auch das pralle Sonnenlicht gut vertragen.

Begonien: Ab Mai ins Freiland

Begonien sind frostempfindlich, sollten also erst dann ausgesät werden, wenn die Nacht keinen Bodenfrost mehr bringt. Der Nachteil: Säen Sie die Begonien erst nach den Eisheiligen aus, haben die Blumen oft nicht mehr ausreichend Zeit, um bis zum Sommer ihre ganze Pracht zu entfalten. Ziehen Sie Begonien deshalb ab Ende Januar in der Sonne auf dem Fensterbrett oder in einem Gewächshaus vor und setzen Sie die kleinen Pflanzen dann ab Mai ins Freibeet oder in den Balkonkasten. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, können Sie ab Mai auch vorgezogene Pflanzen kaufen und direkt ins Freie setzen. Die Blütezeit der Begonie beginnt im April und dauert bis Oktober.

Begonien – Düngen in Maßen

Begonien sind anspruchslos und gedeihen bestens in herkömmlicher Blumenerde. Mischen Sie beim Einpflanzen der Blumen im Mai zusätzlich etwas Humus unter die Erde, ist der Nährstoffbedarf der Pflanze in jedem Fall gesichert. In der Wachstumsphase und während der Blütezeit sollten Sie Ihre Begonien etwa alle 14 Tage mit zusätzlichen Nährstoffen versorgen. Dazu eignet sich ein Flüssigdünger. Achten Sie darauf, dass Sie den Dünger nicht auf die trockene Erde geben, sondern das Erdreich um die Pflanzen immer ein wenig angefeuchtet ist. So kann die Begonie die Nährstoffe des Düngers deutlich besser aufnehmen.

Die Begonie muss geputzt werden

Damit Ihre Begonien die ganze Saison über blühen, müssen Sie die Blumen vor allem im Sommer regelmäßig putzen. Entfernen Sie dazu mindestens einmal in der Woche welke Blüten und andere Pflanzenteile. Das verhindert, dass sich Schädlinge wie Raupen oder Blattläuse auf der Begonie ansiedeln. Außerdem animieren Sie die Pflanze durch das Putzen immer wieder neu, Knospen auszubilden.

Geizen Sie nicht mit Wasser

Um sich gut zu entwickeln, benötigen Begonien viel Wasser. Da durch den halbschattigen Standort nicht so viel Wasser verdunstet wie in der Sonne, müssen Sie nur rund zwei- bis dreimal in der Woche zur Gießkanne greifen. Ist die Erde um die Pflanze herum trocken, wird es Zeit für eine Bewässerung. Damit die Pflanze keine nassen Füße bekommt, empfiehlt es sich, vor dem Einpflanzen eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Kies zu legen. Dies verhindert besonders im Blumenkübel oder im Balkonkasten das Entstehen gefährlicher Staunässe. Unser Tipp: Pflanzen Sie Ihre Begonien weit genug entfernt vom Rasensprenger. Obwohl die Pflanze viel Wasser benötigt, täte ihr die ständige Berieselung nicht gut.

Begonien überwintern

Möchten Sie den Anblick Ihrer Begonien auch im nächsten Jahr wieder genießen, können die Pflanzen einfach überwintern. Graben Sie die Knollen der Begonien im Herbst vor den ersten Nachtfrösten aus und legen Sie sie in ein trockenes Substrat. Danach kann die Pflanze in einem Raum bei rund zehn Grad Celsius problemlos überwintern. Licht ist in dieser Zeit nicht notwendig. Haben Sie Ihre Begonien in einen Kübel gepflanzt, können Sie den Kübel einfach komplett ins Winterquartier stellen. Achten Sie darauf, die Knollen während dieser Zeit trocken zu halten, da feuchte Knollen schnell faulen. Aus diesem Grund müssen Sie die Knollen im Winterquartier auch nicht gießen.

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