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Umtopf 1mal1: Zeit für einen neuen Topf!

Irgendwann benötigt jede Zimmerpflanze einen neuen Topf. In den meisten Fällen ist der Topf zu klein geworden oder das Substrat verfügt kaum noch über wertvolle Nährstoffe. Etwa alle zwei Jahre sollten Zimmerpflanzen umgetopft werden.

Viele gute Gründe zum Umtopfen

Auch wenn das Umtopfen von vielen Pflanzenbesitzern vernachlässigt wird, erheben die meisten Zimmerpflanzen im Zeitraum von etwa zwei Jahren einen Anspruch auf einen neuen Topf. Der Grund: Das alte Gefäß ist meistens zu klein geworden. Dann schlängelt sich das Wurzelwerk der Pflanze dicht an dicht im Topf oder wächst sogar heraus. Je schneller die Pflanze wächst, desto häufiger benötigt sie auch einen neuen Pflanztopf. Mit der Zimmerpflanze wird auch ihr Wurzelwerk im Topf größer. Außerdem entziehen Pflanzen der Erde nach und nach wertvolle Nährstoffe.

Umtopfen leicht gemacht: passende Erde und Töpfe

Für Topfpflanzen eignen sich Kunststoffgefäße und Tontöpfe. Besonders Kunststofftöpfe sind in vielen Größen preisgünstig im Baumarkt erhältlich. Die Tontöpfe sind teurer, bieten aber den Vorteil einer Pufferung von Salz- und Wassergehalten. Neben neuen Töpfen und passenden Übertöpfen benötigen Sie zum Umtopfen zudem eine qualitativ hochwertige Erde aus dem Baumarkt. Geben Sie hier ruhig ein paar Euro mehr für ein hochwertiges Substrat aus. Die Nährstoffe, die in der Erde enthalten sind, werden von den Pflanzen über die Wurzeln aufgenommen. Auch über Dünger gelangen die Nährstoffe (z. B. Salze) in die Erde und versorgen die Pflanze über die Wurzel. Neben chemischem Dünger hat auch ausgereifter Kompost einen hohen Nährstoffgehalt.

Einfach umtopfen: Topfwechsel leicht gemacht

Eine Zimmerpflanze umzutopfen ist nicht schwierig und erfordert kaum gärtnerische Vorkenntnisse. Die beste Zeit zum Umtopfen ist der Frühling. Dann haben die Zimmerpflanzen ihre eher verschlafene Winterperiode hinter sich und benötigen für ein erneutes Wachstum einen größeren Topf und ein nährstoffreiches Substrat. Packen Sie die Pflanze etwas oberhalb der Erde an den dicksten Stellen der Stiele und lösen Sie das Gewächs vorsichtig aus dem alten Topf heraus. Schütteln Sie nun die lockere Erde ab und lockern Sie enge Wurzelgeflechte etwas auf. Mit der anderen Hand füllen Sie etwas Erde in den neuen, größeren Topf und stellen diesen ab. Nun setzen Sie die Pflanze in die Mitte dieses Topfes und füllen ringsherum die Erde auf. Drücken Sie die Erde mit den Fingern dabei ruhig etwas an. Nach dem Auffüllen des Substrates wird die Erde noch gegossen. Nun hat Ihre Pflanze wieder genug Platz und frische Erde zum Wohlfühlen.

Umtopfen – darauf sollten Sie besonders achten

Achten Sie darauf, dass die Erde beim Umtopfen keine Hohlräume bildet, und drücken Sie diese mit den Fingern leicht an. Seien Sie vorsichtig beim Herauslösen der Pflanze aus dem alten Gefäß und helfen Sie bei Bedarf mit einem Tauchbad nach. Um Staunässe zu vermeiden, haben sich Drainagen bewährt: Diese Zusatzschicht aus Kieseln bedeckt den Boden des Kübels. Darauf geben Sie dann das Substrat. Achten Sie darauf, dass der neue Pflanztopf ungefähr zwei Größen mehr hat als der alte.

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