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Chrysanthemen in warmen Herbstfarben

Chrysanthemen gelten in Deutschland vor allem als Herbstblumen. Dabei entwickeln die exotischen Pflanzen, die aus Japan und China stammen, auch im Frühjahr schon farbenprächtige Blüten, die Ihren Garten erstrahlen lassen.

Standort mit viel Sonne

Ob als Zimmerpflanze, im Garten oder auf dem Balkon: Chrysanthemen benötigen stets viel Sonnenlicht. Damit sie ihre prächtigen Blüten ausbilden, sind drei bis vier Stunden Sonne pro Tag optimal. Allerdings sollten die Blumen vor allem im Hochsommer nicht dem prallen Sonnenlicht ausgesetzt sein. Chrysanthemen der Sorte „Chrysanthemum indicum“ vertragen auch schattige oder halbschattige Standorte. Bei besonders langstieligen Sorten sollten Sie außerdem darauf achten, dass der Standort der Blumen windgeschützt ist, damit die Stängel nicht umknicken. Mauern oder Hecken bieten sich als Windschutz an. Als Faustregel gilt: Je geschützter und sonniger der Standort ist, desto prächtiger und länger ist die Blütezeit.

Chrysanthemen im Frühjahr pflanzen

Die beste Pflanzzeit für Chrysanthemen ist das Frühjahr oder der Frühsommer. Dann haben die Blumen ausreichend Zeit, um anzuwachsen und ihre prächtigen Blüten zu bilden. Die eigentliche Blütezeit kann je nach Sorte variieren. Die Hauptblütezeit reicht vom Spätsommer bis in den Herbst. Die Blütezeit der Chrysanthemen indicum dauert bis in den Winter an. Wollen Sie Ihre Chrysanthemen als Zimmerpflanze pflegen, bekommen Sie das ganze Jahr über blühende Pflanzen. Bei der Bodenbeschaffenheit ist die Chrysantheme mit herkömmlicher Blumenerde vollauf zufrieden. Im Idealfall sollte der Boden leicht durchlässig sein und ein wenig Humus enthalten. Ein Tipp: Besteht Ihr Gartenboden aus lehmigem oder tonhaltigem Boden, lockern Sie ihn einfach mit etwas Sand oder Kies auf und schon gedeihen die exotischen Chrysanthemen auch hier.

Chrysanthemen brauchen Dünger

Chrysanthemen gehören zu den sogenannten Starkzehrern. Das bedeutet, dass die Pflanzen vergleichsweise viele Nährstoffe benötigen, um ihre Blütenpracht zu entfalten. Um gleich von Anfang an beste Bedingungen für die Blume zu schaffen, mischen Sie beim Einpflanzen im Frühjahr oder im Sommer etwas Kompost unter die Blumenerde. Der Kompost wirkt als Langzeitdünger und versorgt die Wurzeln der Chrysanthemen mit allen wichtigen Nährstoffen. Im Juni oder Juli können Sie dann noch einmal nachdüngen, falls die Chrysanthemen nur wenige Blüten bilden. Wer einen Gartenteich sein Eigen nennt, kann sich den Dünger sparen, indem er die Pflanzen regelmäßig mit nährstoffreichem Teichwasser gießt. Nach der Blütezeit können Sie auf Dünger komplett verzichten.

Regelmäßig gießen

Damit die Pflanzen viele Blüten bilden, brauchen Sie viel Wasser. Die Menge hängt unter anderem vom Standort ab. Im Hochsommer sollten Sie mitunter auch zweimal am Tag zur Gießkanne greifen. Sie benötigen hier etwas Fingerspitzengefühl: Ideal ist es, wenn der Boden um die Chrysanthemen oberflächlich angetrocknet ist. Andererseits vertragen Chrysanthemen kein komplett trockenes Wurzelwerk. Durchgehend nasse Wurzeln durch Staunässe mögen sie ebenso wenig. Um auf Nummer sicher zu gehen, legen Sie im Blumenbeet am besten eine Drainageschicht an, die überschüssiges Wasser ableitet. Im Balkonkasten oder der Pflanzschale auf der Terrasse übernehmen Abflusslöcher diese Aufgabe. Lassen die Chrysanthemen die Blätter hängen oder werfen sie Knospen ab, ist dies ein sicheres Zeichen für zu wenig Wasser.

Chrysanthemen im Schnee …

… sind bei winterharten Sorten ein toller Anblick. Um die Blumen zu schützen, sollten Sie bei den ersten Nachtfrösten mit einer Schicht aus Laub und Ästen abdecken. Bei winterlichen Temperaturen unter -15 °Celsius bekommen dann auch die winterharten Sorten Probleme. Helfen Sie den Pflanzen: Platzieren Sie die Chrysanthemen für die Wintersaison in einem Kübel oder einem Blumentopf und stellen Sie diesen an einen frostfreien, hellen Platz, etwa ins Treppenhaus. Eine Temperatur zwischen 8° und 16 °Celsius ist dann ideal. Gießen Sie in der Ruhephase nur sparsam. Bleiben die Blumen draußen stehen, sollten Sie nur an frostfreien Tagen wässern.

MerkmalInfo
Standort sonnig und windgeschützt; bei manchen Sorten auch halbschattig
Gießen regelmäßig, der Pflanzballen sollte ständig feucht bleiben
Düngen Kompost beim Pflanzen; im Juni oder Juli eventuell einmal nachdüngen; nach der Blütezeit gar nicht
Blütezeit Hauptblütezeit von Spätsommer bis Herbst, teilweise bis in den Winter; Zimmerpflanzen ganzjährig
Pflanzzeit Frühjahr bis Frühsommer
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