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Heilpflanzen im Garten

Der Blutweiderich zählt zu den Heilpflanzen und sieht dazu noch gut aus. In früheren Jahrzehnten wurde die Wildblume zum Stillen von Blutungen genutzt. Daher stammt auch der etwas sperrige Name. Vor allem am Rand eines Gartenteichs macht der Blutweiderich eine hervorragende Figur.

Der richtige Standort

Der Blutweiderich mag es am liebsten feucht und sonnig. Der beste Standort für die Pflanze ist ein feuchtes Beet oder die Flachwasserzone im Gartenteich. Fünf bis zehn Zentimeter Wasserstand sind für den Blutweiderich kein Problem. Neben nassen Füßen verträgt der Blutweiderich auch direkte Sonneneinstrahlung, sodass Sie ihn im Gartenteich nicht zwischen anderen Pflanzen verstecken müssen. Liegt Ihr Gartenteich im Halbschatten, kommt der blühende Blutweiderich auch damit gut zurecht.

Dieser Boden ist der richtige

Welchen Boden der Blutweiderich zum Wachsen benötigt, hängt unter anderem davon ab, wo Sie ihn einpflanzen wollen. Entscheiden Sie sich für ein Gartenbeet oder einen Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse, so sollte der Boden humushaltig und sandig-lehmig sein. So kann sich der Blutweiderich gut im Boden verankern. Entscheiden Sie sich als Standort für die Flachwasserzone in Ihrem Gartenteich, greifen Sie am besten auf Pflanzkörbe zurück, wie sie auch für Seerosen verwendet werden. Schichten Sie spezielle Teicherde in den Korb und setzen Sie den Blutweiderich dann hinein. Die beste Pflanzzeit sind die Monate Mai und Juni. In dieser Zeit sind auch schon die ersten Bienen und Schmetterlinge unterwegs, die der Blutweiderich magisch anzieht. So schaffen Sie mit der Heilpflanze nicht nur eine attraktive Blütenlandschaft, sondern gleichzeitig ein kleines Biotop für Insekten. Die Blütezeit der Pflanze dauert von Juni bis September.

Im Beet benötigt der Blutweiderich viel Wasser

Pflanzen Sie den Blutweiderich in den Gartenteich, holt er sich dort die benötigte Wassermenge. In einem Kübel oder dem Gartenbeet müssen Sie etwas nachhelfen. Gießen Sie im Hochsommer zweimal täglich, denn mit Trockenheit kommt die Pflanze nur äußerst schlecht zurecht. Halten Sie den Boden immer gleichmäßig nass und Sie werden mit vielen Blüten belohnt. Übrigens: Staunässe ist für den Blutweiderich kein Problem.

Blutweiderich düngen

Am besten düngen Sie den Blutweiderich mit Düngestäbchen. Diese können Sie direkt ins Erdreich oder in den Pflanzkorb stecken, sodass die Stäbchen ihre Nährstoffe nach und nach in den Boden abgeben. Eine zusätzliche Düngung ist dann nicht notwendig. Ein Tipp: Wenn Sie das Wachstum der Pflanze im Frühjahr unterstützen wollen, reichern Sie die Pflanzerde mit Kompost an. Er enthält ebenfalls alle wichtigen Nährstoffe und macht das regelmäßige Düngen überflüssig.

Ganzjährig im Freien

Als Wildpflanze ist der Blutweiderich sehr robust und kann im Winter auch kalte Temperaturen und Frost vertragen. Zum Überwintern können Sie die Pflanze ohne Bedenken im Gartenteich oder im Beet stehen lassen. Wenn Sie im Herbst die Ähren der Pflanze nicht vollständig entfernen, sorgt die Heilpflanze sogar selbst für Nachwuchs, indem sie sich bei warmen Temperaturen selbst aussät. So erhalten Sie immer wieder junge, kräftige Pflanzen. Darüber hinaus dienen die Samenkörner im Winter Vögeln und Insekten als Nahrung, sodass auch diese Bewohner Ihres Gartens gut über den Winter kommen. Da die Pflanzenstängel gleichzeitig Insekten Schutz vor dem unwirtlichen Wetter bieten, sollten Sie die verwelkten Blumenstängel erst im Frühjahr zurückschneiden und so für neue Blütenpracht sorgen.

Übrigens eignet sich der Blutweiderich auch hervorragend als Schnittblume für einen wunderschönen Wildblumenstrauß. Schneiden Sie die Stängel dazu ab, sobald die Blüten zu einem Drittel geöffnet sind. So hält sich die Heilpflanze in der Vase am längsten.

MerkmalInfo
Standort Feucht und sonnig oder im Halbschatten
Gießen Mehrmals am Tag; die Erde muss nass gehalten werden
Düngen Mit einem Düngestäbchen oder Komposterde beim Einpflanzen im Frühjahr
Blütezeit Juni bis September
Pflanzzeit Mai und Juni
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