Hagebau.at verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.at nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Direktes vs. indirektes Grillen: Worin unterscheiden sich die Grillmethoden?

Direktes und indirektes Grillen unterscheiden sich in der Art der Hitzeeinwirkung. Beide Methoden haben ihre spezifischen Vor- und Nachteile. Auch für gesundheitsbewusste Griller kann ein Vergleich der beiden Arten der Zubereitung interessant sein.

Direktes Grillen

Beim direkten Grillen wird das Gut direkt über der Hitzequelle gegrillt. Der Garvorgang erfolgt dabei in kurzer Zeit bei relativ hohen Temperaturen. Ein gutes Beispiel für direktes Grillen ist ein einfacher Holzkohlegrill, bei dem Ihre Steaks oder Würstchen auf einem Rost direkt über der glühenden Kohle gebraten werden. Diese Art eignet sich besonders für Grillgut, das sich schnell durchgaren lässt. Dazu zählen zum Beispiel Würstchen, relativ dünne Steaks, Fischfilets und Gemüse.

Vorteile:

  • Direktes Grillen erzeugt durch die hohen Temperaturen eine schmackhafte Kruste.
  • Die Poren des Grillguts schließen sich bei hohen Temperaturen schnell. So bleibt der Saft größtenteils erhalten und das Grillgut trocknet nicht aus.
  • Direktes Grillen benötigt wenig Zeit und funktioniert auch mit einfachen Grills.

Nachteile:

  • Direktes Grillen ist wegen der starken Hitze für dickes Grillgut weniger geeignet, da zum Beispiel Fleisch außen oft schon verkohlt, bevor es im Inneren richtig gar ist.
  • Beim Grillen mit großer Hitze direkt über der Hitzequelle können vermehrt gesundheitsschädliche Stoffe entstehen.

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über, sondern neben oder versetzt über der Hitzequelle. Der Garvorgang erfolgt dabei langsam und bei relativ niedrigen Temperaturen durch reflektierte (indirekte) Wärmestrahlung und heiße Luft. Die meisten für indirektes Grillen geeigneten Grills verfügen über einen Deckel, der die Wärmestrahlung reflektiert und heiße Luft im Grill hält. Gut geeignet für diese Grillmethode ist zum Beispiel der Kugelgrill. Diese Art empfiehlt sich besonders für dickes, kompaktes Grillgut wie Braten, ganzes Geflügel oder Spanferkel.

Vorteile:

  • Indirektes Grillen gart schonend und langsam. Das Grillgut verbrennt außen nicht so leicht.
  • Bratensaft kann in einer Schale aufgefangen werden. Daraus können Sie eine schmackhafte Soße anrichten.
  • Herabtropfendes Fett gelangt beim indirekten Grillen nicht in die Glut oder in die Gasflamme. Deshalb entstehen bei dieser Grillmethode weniger gesundheitsschädliche Stoffe.

Nachteile:

  • Indirektes Grillen erfordert Geduld.
  • Durch den langsamen Grillvorgang kann das Grillgut austrocknen.
  • Einfache, kostengünstige Grills ohne Deckel sind zum indirekten Grillen nicht geeignet.
© hagebau.at 2016 – hagebaumarkt Österreich