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Kopfsalat-Gewächshaus bepflanzen – die Tipps der Profis

Der Kopfsalat dient zusammen mit Tomaten und anderen Gemüse-Sorten als Grundlage vieler köstlicher Speisen und schmeckt frisch aus dem Gewächshaus im eigenen Garten einfach am besten. Wenn Sie einige wenige Tipps berücksichtigen, stellt der Anbau des beliebten Kopfsalats selbst den Anfänger vor keine großen Hürden.

Kopfsalat pflanzen: Ein Überblick
Aussaat Von Februar bis etwa Anfang August
Keimtemperatur 15 Grad Celsius
Pflege Gießen, Unkraut jäten, Beet hacken, Schnecken absammeln
Ernte Ungefähr sechs bis acht Wochen nach dem Aussäen

Tipps zur Aussaat

Wenn Sie Ihren Salat möglichst früh genießen möchten, sollten Sie im Februar mit der Anzucht in einem kleinen Topf beginnen. Ansonsten erfolgt der Anbau im April im Gemüsebeet in Ihrem Gewächshaus. Für das Keimen benötigt der Kopfsalat am besten eine Temperatur von 15 Grad Celsius. Entscheiden Sie sich für eine Sorte für die Sommerzucht, ist der Anbau bis in den August hinein möglich.

Kopfsalat

Denken Sie beim Anbauen daran, dass die Salate zueinander einen Abstand von etwa 25 cm einhalten sollten. Wechseln Ihre Jungpflanzen vom Frühbeet im Gewächshaus in das Gemüsebeet, sollten Sie diesen Abstand gleich einhalten. Der optimale Abstand zwischen den Reihen beträgt ebenfalls 25 cm. Das Pflanzen sollte nicht zu tief erfolgen, sonst erhalten Sie später nur kleine Salatköpfe. Für den notwendigen Halt sorgen die Wurzeln, die beim Kopfsalat schnell ausschlagen. Geben Sie Ihrem Kopfsalat einen möglichst sonnigen Platz im Gewächshaus. Ist der Boden einigermaßen mit Nährstoffen angereichert und locker, steht einem kräftigen Wachstum nichts mehr im Wege. Der Kopfsalat gehört zu den recht anspruchslosen Gemüse-Sorten. Der Kauf von Salatpflanzen ist daher gerade für den Anfänger sinnvoll, hier stellen sich schnell Erfolge ein.

Die Aussaattermine im Überblick:

  • Ziehen Sie im Februar den Salat für das Frühbeet vor
  • Das Vorziehen für den Garten erfolgt ab März
  • Von April bis Anfang August draußen aussäen
wachsender Salat

Pflege: Bewässerung und Düngung

Das regelmäßige Gießen während der Sommermonate ist unerlässlich, da der Kopfsalat viel Wasser benötigt. Das gilt nicht, wenn es an vielen Tagen regnen sollte. Denken Sie daran, den Boden und nicht die Blätter zu begießen: So erhalten Sie die Knackigkeit der Blätter und der Salatkopf bleibt gesund. Einem gesunden Wachstum sind auch das Hacken des Beets und das Entfernen von Unkraut zuträglich. Düngen müssen Sie den Boden in der Regel nicht, Sie können die Erde aber gerne einmal im Jahr mit Kompost anreichern.

Ernte und Lagerung

Bereits sechs bis acht Wochen nach erfolgter Aussaat können Sie mit dem Ernten beginnen. Bis August dürfen Sie im Gewächshaus nachsäen, das Ernten ist damit bis weit in den September hinein möglich. Die Ernte erfolgt, indem Sie den Salat am Stiel abschneiden und dann mit den Wurzen aus dem Boden ziehen.

Den geernteten Salat sollten Sie nicht lagern, sondern sofort verzehren. Legen Sie den Kopfsalat in den Kühlschrank, bleibt er etwa zwei bis drei Tage frisch.

Kopfsalat

Schädlinge

Die Nacktschnecke ist der größte Feind des Kopfsalats im Gemüsebeet und wird diesem häufig zum Verhängnis. Passen Sie nicht auf, genügt eine einzige Nacht und die gierigen Nacktschnecken haben eine ganze Ernte im Gewächshaus vernichtet. Schützen Sie Ihren Kopfsalat, indem Sie rund um das Beet einen Schneckenzaun aufstellen. Das ist zwingend erforderlich, wenn es in Ihrem Garten viele Nachtschnecken gibt. Pflanzen Sie nur wenige Salate, können Sie diese einzeln mit einer Haube abdecken. Gießen Sie die Beete stets am Morgen, damit die Erde bis zum Abend Zeit zum Trocknen hat. Eine Bierfalle sollten Sie hingegen besser nicht aufstellen: Die Schnecken ertrinken zwar in der Bierfalle, Sie ziehen damit aber auch weitere Nacktschnecken aus den Gärten Ihrer Nachbarn an, mit denen Sie es sonst gar nicht zu tun gehabt hätten.