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Licht in der Dunkelheit: die Gartenbeleuchtung im Winter

Wenn in den Wintermonaten um vier Uhr nachmittags die Dämmerung hereinbricht und sich der Himmel morgens nicht vor neun Uhr so richtig erhellt, sehnen sich die Menschen nach künstlichem Licht. Eine wichtige Rolle spielt die Gartenbeleuchtung im Winter: Sie bringt Licht in die bedrohlich wirkende Dunkelheit, die das eigene Haus umgibt und schafft dabei eine stimmungsvolle Atmosphäre. Zugleich schützt sie im diffusen Dämmerlicht vor Stolperfallen im Garten und hält ungebetene Eindringlinge fern, die sich im Schutze der Dunkelheit anschleichen wollen.

Die richtige Gartenbeleuchtung im Winter planen

Gartenbeleuchtung im Schnee

Unterscheiden Sie bei der Planung Ihres Einkaufs zwischen der ganzjährigen Außenbeleuchtung und der speziellen Winterbeleuchtung. Ganzjährig sinnvoll sind beispielsweise niedrige Leuchten entlang des Gartenweges: Diese helfen Ihren Gästen nach der sommerlichen Grillparty im Garten im späten Dämmerlicht sicher wieder zur Terrasse zurückzufinden und sorgen im Winter für Helligkeit im Garten.

Möchten Sie energiesparende Solarlampen ganzjährig verwenden, achten Sie darauf, dass die Solarlampen winterfest sind. Sind sie nicht winterfest, können Sie diese Solarlampen lediglich in den Sommermonaten im Garten verwenden, zum Beispiel als stimmungsvolle Lichtspender auf der Terrasse oder in der Nähe Ihres fest angelegten Grillplatzes. Vor dem ersten Frost müssen diese Lampen dann im Gartenhaus oder Keller untergebracht und die Akkus herausgenommen werden. Bedenken Sie bei der Frage Solar oder Strom? auch, dass Solarlampen im Winter oft nicht genug Sonne bekommen um sich voll aufzuladen.

Speziell für die Wintermonate sind ein oder zwei größere Standleuchten geeignet, die neben dem Gartenweg einen Teil des Gartens bis zur Hauswand in sanftes Licht tauchen. Dies macht es potenziellen Einbrechern schwerer, sich durch den finsteren Garten bis zum Haus zu schleichen. Testen Sie vor der Installation der Gartenbeleuchtung mehrere Standorte um sicher zu sein, dass Sie das Licht von außen abends im Wohnzimmer nicht blendet.

Weniger ist mehr bei der Gartenbeleuchtung im Winter

Vermeiden Sie zu helle Leuchten im Garten und zu viele Lampen: Dies stört Tiere und Pflanzen in der Winterruhe und verbreitet keine behagliche Atmosphäre. Kleine schwenkbare Strahler, in Bodennähe positioniert, können bestimmte Elemente im Garten besonders stimmungsvoll anstrahlen. Ein eingebauter Blendschutz sorgt dafür, dass das Licht zielgerichtet gelenkt wird. Leuchten Sie beispielsweise Ihr tief verschneites Gartenhäuschen an, die weiße Marmorstatue unter der Trauerweide oder lassen Sie mithilfe eines Strahlers Lichtreflexe über den winterlich-stillen Gartenteich tanzen. Leben keine Fische im Teich, die durch das Licht gestört werden, können Sie den Teich auch mit speziellen Unterwasserleuchten erhellen.

Schaffen Sie kleine Lichtinseln mit speziellen Dekoelementen, wie von innen beleuchtete Steine oder von immergrünen Gräsern umstandene Leuchtkugeln, die sich mit dunkleren Stellen im Garten abwechseln. In der Adventszeit sind natürlich auch weihnachtliche Lichter immer eine gute Wahl, zum Beispiel ein mit Lichtern geschmückter Tannenbaum im Garten oder ein Rentierschlitten.

Mit Winterbeleuchtung im Garten für Sicherheit sorgen

Gartenbeleuchtung im Schnee

Während stimmungsvolle Leuchtelemente im Garten vor allem für eine romantische Atmosphäre sorgen sollen, erfüllt die Außenbeleuchtung direkt am Haus weitere wichtige Aufgaben. Müssen Sie in der Dunkelheit häufiger den Müll nach draußen tragen oder ein kurzes Stück im Dunkeln zur Garage gehen, sollte an dieser Stelle eine helle Leuchte für mehr Sicherheit sorgen. Ideal ist hier eine Wandlampe mit eingebautem Bewegungsmelder: Sie müssen nicht erst nach dem Lichtschalter suchen, sondern finden den Weg erhellt vor, sobald Sie ins Freie treten.

Im vorderen Bereich des Hauses, zum Beispiel in der Einfahrt, ist eine starke Leuchte mit Bewegungsmelder eine wichtige Ergänzung zur Gartenbeleuchtung im Winter: Sie schaltet sich ein, wenn Sie mit dem Auto oder Fahrrad auf die Garage zu fahren oder zu Fuß von der Straße zum Hauseingang gehen. In der dunklen Jahreszeit finden Sie und Ihre Gäste so stets problemlos den Weg zur Haustür und das Schlüsselloch. Bewegungsmelder sind außerdem der wichtigste Schutz vor Einbrechern: Kein Langfinger wird sich länger am Türschloss zu schaffen machen, wenn er im wahrsten Sinne des Wortes im Rampenlicht steht.

Möchten Sie, dass eine Lampe in der Dunkelheit ständig brennt und nicht nur auf einen Bewegungsmelder reagiert, sollten Sie einen Tag/Nacht-Sensor verwenden: Er schaltet die Lampe automatisch an, wenn es nachmittags dämmert und automatisch wieder aus, wenn es morgens hell wird.

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