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Fenster einbauen Schritt für Schritt

Durch die Fenster lassen Sie das Licht und die Luft in Ihr Haus, sie bieten Ihnen einen Blick ins Freie und prägen den Charakter einer Immobilie. Umso wichtiger ist es, dass Ihre Fenster wirklich professionell montiert sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Fenster selber einbauen und welche Schritte hierfür notwendig sind. Und das Beste daran: Sie verzichten so auf einen teuren Handwerker.

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Schritt 1: Ermittlung der Fenstermaße

Bevor Sie mit dem Einbau Ihrer neuen Fenster beginnen können, müssen Sie die Abmessungen der Fensteröffnungen genau kennen. Greifen Sie zu einem Zollstock und messen Sie genau aus, wie breit die Öffnung in der Mauer ist und welche Höhe diese aufweist. Um nun das Fenstermaß zu erhalten, müssen Sie etwa vier Zentimeter von den erhaltenen Werten abziehen. Zur Verfügung stehen Drehflügel-Fenster, Fenster mit Kippflügeln und Schwingflügelfenster sowie einige weitere Varianten. Gerade die modernen Kunststofffenster stellen eine sinnvolle Investition dar, aufgrund der einfachen Pflege und dem unkomplizierten Einbau. Vorsichtig sein müssen Sie allerdings bei Altbauten, da der Austausch alter Holzfenster gegen neue Kunststofffenster ein Eingriff in die Gebäudesubstanz sein kann.

Schritt 2: Montage des Griffs

Montieren Sie in diesem Schritt den Griff an das Fenster. Richten Sie sich hierbei nach der mitgelieferten Anleitung des Fensters und verwenden Sie die Schrauben aus der Verpackung. Der Griff wird in der Regel mit zwei Schrauben am Fensterrahmen befestigt. Ziehen Sie die Schrauben möglichst fest, damit der Griff sich nicht so schnell lockert. Bei häufiger Verwendung kann es in der Zukunft dennoch gelegentlich notwendig werden, dass die Schrauben nachgezogen werden müssen. Überprüfen Sie also nach der Montage von Zeit zu Zeit, ob der Griff noch immer schön festsitzt.

Fenster einbauen

Schritt 3: Ausrichtung der Fenster

Stellen Sie nun das Fenster in die Öffnung und führen Sie die Ausrichtung durch. Nehmen Sie hierfür zwei Holzkeile zur Hand, auf die Sie das Fenster provisorisch stellen können. Für die Ausrichtung des Fensters ist eine Wasserwaage sicherlich von großer Hilfe. Verwenden Sie weitere Holzkeile, um das Fenster in seiner Position zu fixieren. Achten Sie vor allem auf einen gleichmäßigen Abstand des Fensters zu den beiden Seiten hin. Wenn Sie mit der Ausrichtung zufrieden sind, sollten Sie das Fenster probeweise öffnen und schließen. Sitzt das Fenster wirklich gerade in der Öffnung und lässt sich der Flügel leichtgängig öffnen und schließen, können Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Schritt 4: Flügel aushängen

Sie können den Flügel nun aushängen, da er bei den nächsten Arbeitsschritten stören würde. Gehen Sie hierbei vorsichtig vor und stellen Sie den Flügel achtsam auf dem Boden ab. Bitten Sie gegebenenfalls eine weitere Person dabei, Ihnen bei dieser Arbeit zu helfen. Je größer das Fenster ist, desto praktischer ist bei diesem Schritt eine helfende Hand. Überprüfen Sie noch einmal, ob das Fenster wirklich fest verkeilt ist. Dann geht es mit dem Andübeln der Laschen weiter.

Schritt 5: Andübeln der Laschen

Nehmen Sie nun einen Akkuschrauber zur Hand und schrauben Sie die Befestigungslaschen für das Fenster in die Wand. Hier ist es in der Regel sinnvoll, wenn Sie die Laschen in der Nähe der noch festsitzenden Holzkeile anbringen sowie in der Mitte der Seiten. Sinnvoll sind zum Beispiel drei Laschen links und drei Laschen rechts an der Wand. Die Keile unten können Sie aber noch immer nicht entfernen, zuerst muss das Fenster nämlich ausgeschäumt werden.

Schritt 6: Abdichten des Fensterrahmens

Nun kommen Sie zum letzten Schritt, mit dem Sie den Fenstereinbau endgültig abschließen. Greifen Sie zu einem passenden 2-Komponentenschaum, mit dem Sie das Fenster gründlich abdichten. Undichte Fenster stellen ein großes Problem dar, weil hiermit ein Energieverlust einhergeht und die Heizkosten unnötig steigen. Besonders einfach gelingt das Abdichten des Fensters mit Schaumstoffbändern, die Sie im Baumarkt in unterschiedlichen Stärken erhalten. Doch wie ermitteln Sie, welche Stärke für Ihr Fenster notwendig ist? Nehmen Sie hierfür ein Stück Knetmasse und drücken Sie die Masse in den Fensterrahmen. Schließen Sie nun das Fenster und drücken Sie dabei die Knetmasse zusammen. Wenn Sie das Fenster wieder öffnen, können Sie am Abdruck auf der Knetmasse ablesen, welche Stärke das Schaumstoffband haben muss. Ergeben sich nach dem Abdichten noch kleinere Lücken zwischen dem Mauerwerk und dem Fenster, sollten Sie hier zusätzlich mit einer Siliconspritze abdichten.

Mit dieser praktischen Schritt-für-Schritt-Anleitung werden Sie in kürzester Zeit Ihre neuen Fenster einbauen. Alle hierfür benötigten Materialien und Werkzeuge finden Sie in Ihrem hagebaumarkt!

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