Welche Rüttelplatte ist die richtige? Wichtige Kaufkriterien

Rüttelplatte mit Rollgestell

Neben den oben genannten verschiedenen Bauarten, sollten die folgenden Kriterien bei der Kaufentscheidung für eine Rüttelplatte berücksichtigt werden:

  • Benzin-, Diesel- oder Elektroantrieb: Für welche Rüttelplatte Sie sich entscheiden sollten, ist auch eine Frage des präferierten Antriebs. Maschinen mit Benzinantrieb sind in der Regel etwas leichter als entsprechende Rüttelplatten mit Dieselmotor. Vorteile des Dieselmotors sind der geringe Spritverbrauch und die Robustheit. Empfehlenswert sind aufgrund der verminderten Emissionen Rüttelplatten mit Katalysator. Ein Elektroantrieb arbeitet im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren emissionsfrei. So können elektrisch betriebene Rüttelplatten ebenso in Innenräumen genutzt werden. Zudem ist das Arbeiten mit den Geräten auch im Außenbereich oder in schlecht belüfteten Gräben angenehmer, da Sie nicht von Abgasschwaden umhüllt werden. Weiterhin arbeiten elektrisch betriebene Maschinen meist leiser als entsprechende Rüttelplatten mit Verbrennungsmotor. Allerdings sind Sie bei einem Elektromotor auf einen Elektroanschluss in der Nähe oder einen mobilen Generator angewiesen. Beachten Sie zudem, dass elektrisch betriebene Rüttelplatten in der Regel nur eine geringe Leistung haben.
  • Verdichtungsdruck: Ein entscheidendes Leistungskriterium für Rüttelplatten ist die ausgeübte Zentrifugal- bzw. Gewichtskraft in kN (Kilonewton). Diese ausgeübte Kraft wird vielfach als Verdichtungsdruck bezeichnet. Je höher der Verdichtungsdruck, desto stärker können Sie mit der Rüttelplatte entsprechende Flächen verdichten. Leichte und preisgünstige Rüttelplatten mit einem Verdichtungsdruck ab 4,5 kN sind lediglich für kleine Ausbesserungsarbeiten oder leichte Arbeiten im Garten geeignet. Für hochtragfähige Untergründe zur Vorbereitung von Pflasterarbeiten sollte die Maschine über mindestens 30 kN Verdichtungsdruck verfügen. Zur professionellen Nutzung im Straßenbau oder Verdichtung von Fundamenten sollen Sie auf Rüttelplatten mit einer Mindestleistung von 80 kN zurückgreifen. Für die meisten Heimwerkerarbeiten ist ein Verdichtungsdruck von ca. 15 kN ausreichend. Mit leistungsstarken Rüttelplatten können Sie den Boden bis zu einer Tiefe von ca. 60 cm verdichten. Leistungsschwache Maschinen schaffen teilweise nur 20 cm. Eine leistungsstärkere Maschine kann folglich die Arbeit bei tiefgründig zu verdichtenden Böden beschleunigen, da Sie den Boden nicht in einzelnen Schichten verdichten müssen.
  • Vibrationsstöße: Die Anzahl der Vibrationsstöße pro Minute hat zusammen mit anderen Leistungsparametern einen entscheidenden Einfluss auf die Verdichtungsleistung. Für die meisten Arbeiten sind Maschinen mit ca. 5.500 Vibrationsstößen pro Minute ausreichend.
  • Motorleistung: Die Motorleistung in kW (Kilowatt) ist ein weiteres Leistungskriterium für Rüttelplatten. Ohne die Angabe des Verdichtungsdrucks hat die kW-Leistung allerdings keinen besonders großen Aussagewert. Rüttelplatten im unteren Leistungssegment haben in der Regel eine Motorleistung von ca. 2 kW. Bei Elektromotoren wird die Leistung häufig in Watt angegeben (2 kW = 2.000 Watt). Leistungsstärkere Rüttelplatten haben eine Motorleistung ab ca. 4 kW.
  • Arbeitsbreite/Breite: Rüttelplatten verfügen in der Regel über Arbeitsbreiten zwischen 35 und 60 cm. Vielfach wird die Arbeitsbreite auch einfach als „Breite“ des Geräts angegeben. Je größer die Arbeitsbreite, desto schneller lassen sich mit dem Gerät größere Flächen verdichten. Eine kleinere Arbeitsbreite sorgt wiederum für ein leichteres Handling bei geringerem Gewicht. Zudem können Sie mit einer kleineren Rüttelplatte besser in engen Gräben arbeiten. Für die meisten Arbeiten stellt eine Arbeitsbreite von 45 cm einen guten Kompromiss dar.
  • Größe der Arbeitsplatte: Neben der Arbeitsbreite spielt die Fläche der Arbeitsplatte eine wichtige Rolle. Diese wird in m² angegeben. Kleinere Rüttelplatten verfügen über eine Arbeitsplatte mit einer Fläche von ca. 0,15 m². Benötigen Sie eine höhere Arbeitsleistung auf größeren Flächen, sollten Sie auf Maschinen ab 0,3 m² Arbeitsplattenfläche zurückgreifen.
  • Laufgeschwindigkeit: Die Laufgeschwindigkeit in m/min gibt an, wie schnell sich die Rüttelplatte aus eigener Kraft fortbewegen kann. Eine große Laufgeschwindigkeit kann eine höhere Arbeitsleistung bedeuten. Viele Rüttelplatten verfügen über Laufgeschwindigkeiten von ca. 25 m/min.
  • Gewicht: Je höher das Gewicht einer Rüttelplatte, desto schwerer lässt sich das Gerät transportieren und verladen. Allerdings hat ein hohes Gewicht oft einen positiven Einfluss auf den Verdichtungsdruck. Kleine, leistungsschwache Rüttelplatten haben ein Gewicht von ca. 50 kg. Mittelgroße Maschinen wiegen häufig schon über 80 kg. Sehr leistungsstarke Rüttelplatten sind mit einem Gewicht von über 120 kg echte Schwergewichte, die relativ schwer zu handhaben sind.
  • Lautstärke: Rüttelplatten erzeugen meist Schallpegel von über 100 dB. Geräte mit Schallpegeln von unter 100 dB gelten schon als relativ leise und machen die Arbeit angenehmer. Ohne Gehörschutz sollten aber auch diese Maschinen nicht genutzt werden.
  • Verdichtungskontrolle: Einige Rüttelplatten sind mit einer Verdichtungskontrolle ausgestattet. Diese zeigt an, wie stark der Untergrund bereits verdichtet ist. Außerdem kann die Verdichtungskontrolle über Unregelmäßigkeiten in der Verdichtung informieren.
  • Rüttelplatte mit Gummimatte: Mit einer Gummimatte unter der Rüttelplatte reduziert sich der Geräuschpegel der Maschine vor allem auf steinigen Untergründen. Zudem ist eine Gummimatte meist angebracht, wenn Sie den Rüttler auf Pflaster nutzen. Viele Rüttelplatten verfügen über eine abnehmbare Gummimatte.
  • Transportfahrwerk: Ein sinnvolles Zubehör für Rüttelplatten ist ein abnehmbares Transportfahrwerk.

Wichtige Kaufkriterien für Vibrationsstampfer

Vibrationsstampfer auf einer Baustelle

Wie bei Rüttelplatten gibt es für Vibrationsstampfer spezifische Leistungskriterien, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten:

  • Motor: Moderne Vibrationsstampfer werden in der Regel von 4-Takt-Benzinmotoren angetrieben. Ein 4-Takt-Motor stößt im Vergleich zum 2-Takt-Motor deutlich weniger Schadstoffe aus. Außerdem benötigen 4-Takt-Motoren kein spezielles 2-Takt-Gemisch.
  • Verdichtungsdruck: Der Verdichtungsdruck, bei Vibrationsstampfern teilweise auch Stampfkraft genannt, gibt an, mit welcher Kraft die Maschine den Boden maximal verdichten kann. Für den semiprofessionellen Einsatz beim Heimwerken ist in der Regel ein Verdichtungsdruck von 10 kN (Kilonewton) ausreichend. Vibrationsstampfer für den professionellen Baustelleneinsatz verfügen dagegen über einen Verdichtungsdruck von ca. 14 kN.
  • Motorleistung: Die Motorleistung von Vibrationsstampfern liegt in der Regel zwischen 3 und 5 kW. Die Motorleistung besitzt ohne Angabe des Verdichtungsdrucks allerdings nur wenig Aussagekraft.
  • Schlagzahl: Die Schlagzahl gibt die Schlagzahl pro Minute an. Zusammen mit dem Verdichtungsdruck ist die Schlagzahl eines der wichtigsten Leistungskriterien für Vibrationsstampfer. Maschinen mit Schlagzahlen von ca. 450 bis 700 Schlägen pro Minute sind den meisten anfallenden Verdichtungsarbeiten gut gewachsen.
  • Plattengröße: Die Plattengröße gibt die Größe des Stampffußes an. Viele Vibrationsstampfer haben eine Plattengröße von ca. 30 x 30 cm. Aufgrund der geringen Plattengröße lassen sich die Maschinen auch zur Bodenverdichtung in engen Gräben nutzen.
  • Vorlaufgeschwindigkeit: Die Vorlaufgeschwindigkeit gibt an, wie schnell sich der Vibrationsstampfer aus eigener Kraft vorwärts bewegt. Üblich sind hier Vorlaufgeschwindigkeiten von 10 bis 13 m/min. Eine höhere Vorlaufgeschwindigkeit muss sich nicht unbedingt positiv auf die Arbeitsleistung auswirken, da der Vibrationsstampfer eine gewisse Zeit zum Verdichten des Erdreichs benötigt und ein zu „schneller“ Stampfer daher vom Maschinenführer oft durch Muskelkraft gebremst werden muss.
  • Gewicht: Je leichter ein Vibrationsstampfer, desto einfacher lässt er sich handhaben. Allerdings wirkt sich ein zu geringes Gewicht oft negativ auf den Verdichtungsdruck aus. Üblicherweise wiegen Vibrationsstampfer ca. 80 kg.
  • Lautstärke: Wie Rüttelplatten sind Vibrationsstampfer keine Leisetreter. Schallpegel von ca. 105 dB sind üblich. Bedenken Sie, dass sich ein um wenige dB verringerter Schallpegel schon deutlich positiv auf die wahrgenommene Lautstärke der Maschine auswirkt. In jedem Fall sollten Sie bei der Arbeit mit einem Vibrationsstampfer Gehörschutz tragen.
  • Fahrwerk: Mit einem Fahrwerk ausgestattete Vibrationsstampfer lassen sich leichter zum Einsatzort bewegen.

Allgemeine Qualitätsmerkmale für Rüttelplatten und Vibrationsstampfer

Wie andere Werkzeuge und Baumaschinen sollten Rüttelplatten und Vibrationsstampfer gut verarbeitet sein. So können zum Beispiel lose Schraubverbindungen und nicht entgratete Metallbleche zu Verletzungen führen. Achten Sie weiterhin auf Motoren renommierter Hersteller. Billigmotoren haben teilweise einen hohen Ölverbrauch und verschleißen schnell.


Welche Rüttelplatte ist die richtige? Wichtige Kaufkriterien

Rüttelplatte mit Rollgestell

Neben den oben genannten verschiedenen Bauarten, sollten die folgenden Kriterien bei der Kaufentscheidung für eine Rüttelplatte berücksichtigt werden:

  • Benzin-, Diesel- oder Elektroantrieb: Für welche Rüttelplatte Sie sich entscheiden sollten, ist auch eine Frage des präferierten Antriebs. Maschinen mit Benzinantrieb sind in der Regel etwas leichter als entsprechende Rüttelplatten mit Dieselmotor. Vorteile des Dieselmotors sind der geringe Spritverbrauch und die Robustheit. Empfehlenswert sind aufgrund der verminderten Emissionen Rüttelplatten mit Katalysator. Ein Elektroantrieb arbeitet im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren emissionsfrei. So können elektrisch betriebene Rüttelplatten ebenso in Innenräumen genutzt werden. Zudem ist das Arbeiten mit den Geräten auch im Außenbereich oder in schlecht belüfteten Gräben angenehmer, da Sie nicht von Abgasschwaden umhüllt werden. Weiterhin arbeiten elektrisch betriebene Maschinen meist leiser als entsprechende Rüttelplatten mit Verbrennungsmotor. Allerdings sind Sie bei einem Elektromotor auf einen Elektroanschluss in der Nähe oder einen mobilen Generator angewiesen. Beachten Sie zudem, dass elektrisch betriebene Rüttelplatten in der Regel nur eine geringe Leistung haben.
  • Verdichtungsdruck: Ein entscheidendes Leistungskriterium für Rüttelplatten ist die ausgeübte Zentrifugal- bzw. Gewichtskraft in kN (Kilonewton). Diese ausgeübte Kraft wird vielfach als Verdichtungsdruck bezeichnet. Je höher der Verdichtungsdruck, desto stärker können Sie mit der Rüttelplatte entsprechende Flächen verdichten. Leichte und preisgünstige Rüttelplatten mit einem Verdichtungsdruck ab 4,5 kN sind lediglich für kleine Ausbesserungsarbeiten oder leichte Arbeiten im Garten geeignet. Für hochtragfähige Untergründe zur Vorbereitung von Pflasterarbeiten sollte die Maschine über mindestens 30 kN Verdichtungsdruck verfügen. Zur professionellen Nutzung im Straßenbau oder Verdichtung von Fundamenten sollen Sie auf Rüttelplatten mit einer Mindestleistung von 80 kN zurückgreifen. Für die meisten Heimwerkerarbeiten ist ein Verdichtungsdruck von ca. 15 kN ausreichend. Mit leistungsstarken Rüttelplatten können Sie den Boden bis zu einer Tiefe von ca. 60 cm verdichten. Leistungsschwache Maschinen schaffen teilweise nur 20 cm. Eine leistungsstärkere Maschine kann folglich die Arbeit bei tiefgründig zu verdichtenden Böden beschleunigen, da Sie den Boden nicht in einzelnen Schichten verdichten müssen.
  • Vibrationsstöße: Die Anzahl der Vibrationsstöße pro Minute hat zusammen mit anderen Leistungsparametern einen entscheidenden Einfluss auf die Verdichtungsleistung. Für die meisten Arbeiten sind Maschinen mit ca. 5.500 Vibrationsstößen pro Minute ausreichend.
  • Motorleistung: Die Motorleistung in kW (Kilowatt) ist ein weiteres Leistungskriterium für Rüttelplatten. Ohne die Angabe des Verdichtungsdrucks hat die kW-Leistung allerdings keinen besonders großen Aussagewert. Rüttelplatten im unteren Leistungssegment haben in der Regel eine Motorleistung von ca. 2 kW. Bei Elektromotoren wird die Leistung häufig in Watt angegeben (2 kW = 2.000 Watt). Leistungsstärkere Rüttelplatten haben eine Motorleistung ab ca. 4 kW.
  • Arbeitsbreite/Breite: Rüttelplatten verfügen in der Regel über Arbeitsbreiten zwischen 35 und 60 cm. Vielfach wird die Arbeitsbreite auch einfach als „Breite“ des Geräts angegeben. Je größer die Arbeitsbreite, desto schneller lassen sich mit dem Gerät größere Flächen verdichten. Eine kleinere Arbeitsbreite sorgt wiederum für ein leichteres Handling bei geringerem Gewicht. Zudem können Sie mit einer kleineren Rüttelplatte besser in engen Gräben arbeiten. Für die meisten Arbeiten stellt eine Arbeitsbreite von 45 cm einen guten Kompromiss dar.
  • Größe der Arbeitsplatte: Neben der Arbeitsbreite spielt die Fläche der Arbeitsplatte eine wichtige Rolle. Diese wird in m² angegeben. Kleinere Rüttelplatten verfügen über eine Arbeitsplatte mit einer Fläche von ca. 0,15 m². Benötigen Sie eine höhere Arbeitsleistung auf größeren Flächen, sollten Sie auf Maschinen ab 0,3 m² Arbeitsplattenfläche zurückgreifen.
  • Laufgeschwindigkeit: Die Laufgeschwindigkeit in m/min gibt an, wie schnell sich die Rüttelplatte aus eigener Kraft fortbewegen kann. Eine große Laufgeschwindigkeit kann eine höhere Arbeitsleistung bedeuten. Viele Rüttelplatten verfügen über Laufgeschwindigkeiten von ca. 25 m/min.
  • Gewicht: Je höher das Gewicht einer Rüttelplatte, desto schwerer lässt sich das Gerät transportieren und verladen. Allerdings hat ein hohes Gewicht oft einen positiven Einfluss auf den Verdichtungsdruck. Kleine, leistungsschwache Rüttelplatten haben ein Gewicht von ca. 50 kg. Mittelgroße Maschinen wiegen häufig schon über 80 kg. Sehr leistungsstarke Rüttelplatten sind mit einem Gewicht von über 120 kg echte Schwergewichte, die relativ schwer zu handhaben sind.
  • Lautstärke: Rüttelplatten erzeugen meist Schallpegel von über 100 dB. Geräte mit Schallpegeln von unter 100 dB gelten schon als relativ leise und machen die Arbeit angenehmer. Ohne Gehörschutz sollten aber auch diese Maschinen nicht genutzt werden.
  • Verdichtungskontrolle: Einige Rüttelplatten sind mit einer Verdichtungskontrolle ausgestattet. Diese zeigt an, wie stark der Untergrund bereits verdichtet ist. Außerdem kann die Verdichtungskontrolle über Unregelmäßigkeiten in der Verdichtung informieren.
  • Rüttelplatte mit Gummimatte: Mit einer Gummimatte unter der Rüttelplatte reduziert sich der Geräuschpegel der Maschine vor allem auf steinigen Untergründen. Zudem ist eine Gummimatte meist angebracht, wenn Sie den Rüttler auf Pflaster nutzen. Viele Rüttelplatten verfügen über eine abnehmbare Gummimatte.
  • Transportfahrwerk: Ein sinnvolles Zubehör für Rüttelplatten ist ein abnehmbares Transportfahrwerk.

Wichtige Kaufkriterien für Vibrationsstampfer

Vibrationsstampfer auf einer Baustelle

Wie bei Rüttelplatten gibt es für Vibrationsstampfer spezifische Leistungskriterien, die bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten:

  • Motor: Moderne Vibrationsstampfer werden in der Regel von 4-Takt-Benzinmotoren angetrieben. Ein 4-Takt-Motor stößt im Vergleich zum 2-Takt-Motor deutlich weniger Schadstoffe aus. Außerdem benötigen 4-Takt-Motoren kein spezielles 2-Takt-Gemisch.
  • Verdichtungsdruck: Der Verdichtungsdruck, bei Vibrationsstampfern teilweise auch Stampfkraft genannt, gibt an, mit welcher Kraft die Maschine den Boden maximal verdichten kann. Für den semiprofessionellen Einsatz beim Heimwerken ist in der Regel ein Verdichtungsdruck von 10 kN (Kilonewton) ausreichend. Vibrationsstampfer für den professionellen Baustelleneinsatz verfügen dagegen über einen Verdichtungsdruck von ca. 14 kN.
  • Motorleistung: Die Motorleistung von Vibrationsstampfern liegt in der Regel zwischen 3 und 5 kW. Die Motorleistung besitzt ohne Angabe des Verdichtungsdrucks allerdings nur wenig Aussagekraft.
  • Schlagzahl: Die Schlagzahl gibt die Schlagzahl pro Minute an. Zusammen mit dem Verdichtungsdruck ist die Schlagzahl eines der wichtigsten Leistungskriterien für Vibrationsstampfer. Maschinen mit Schlagzahlen von ca. 450 bis 700 Schlägen pro Minute sind den meisten anfallenden Verdichtungsarbeiten gut gewachsen.
  • Plattengröße: Die Plattengröße gibt die Größe des Stampffußes an. Viele Vibrationsstampfer haben eine Plattengröße von ca. 30 x 30 cm. Aufgrund der geringen Plattengröße lassen sich die Maschinen auch zur Bodenverdichtung in engen Gräben nutzen.
  • Vorlaufgeschwindigkeit: Die Vorlaufgeschwindigkeit gibt an, wie schnell sich der Vibrationsstampfer aus eigener Kraft vorwärts bewegt. Üblich sind hier Vorlaufgeschwindigkeiten von 10 bis 13 m/min. Eine höhere Vorlaufgeschwindigkeit muss sich nicht unbedingt positiv auf die Arbeitsleistung auswirken, da der Vibrationsstampfer eine gewisse Zeit zum Verdichten des Erdreichs benötigt und ein zu „schneller“ Stampfer daher vom Maschinenführer oft durch Muskelkraft gebremst werden muss.
  • Gewicht: Je leichter ein Vibrationsstampfer, desto einfacher lässt er sich handhaben. Allerdings wirkt sich ein zu geringes Gewicht oft negativ auf den Verdichtungsdruck aus. Üblicherweise wiegen Vibrationsstampfer ca. 80 kg.
  • Lautstärke: Wie Rüttelplatten sind Vibrationsstampfer keine Leisetreter. Schallpegel von ca. 105 dB sind üblich. Bedenken Sie, dass sich ein um wenige dB verringerter Schallpegel schon deutlich positiv auf die wahrgenommene Lautstärke der Maschine auswirkt. In jedem Fall sollten Sie bei der Arbeit mit einem Vibrationsstampfer Gehörschutz tragen.
  • Fahrwerk: Mit einem Fahrwerk ausgestattete Vibrationsstampfer lassen sich leichter zum Einsatzort bewegen.

Allgemeine Qualitätsmerkmale für Rüttelplatten und Vibrationsstampfer

Wie andere Werkzeuge und Baumaschinen sollten Rüttelplatten und Vibrationsstampfer gut verarbeitet sein. So können zum Beispiel lose Schraubverbindungen und nicht entgratete Metallbleche zu Verletzungen führen. Achten Sie weiterhin auf Motoren renommierter Hersteller. Billigmotoren haben teilweise einen hohen Ölverbrauch und verschleißen schnell.